Warum Hänsel und Gretel eigentlich doch nur Diebe sind
Märchen verkürzen Wartezeit

Mit Tanja Weiß unternahmen die Kinder ein spannende Reise ins Märchenreich. Sie erfuhren viel Neues über Hänsel, Gretel und Co. und hatten jede Menge Spaß dabei. Bild: ksb
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
11.12.2014
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"Mama, wie lange dauert es noch bis Weihnachten?" ist vermutlich die meistgestellte Frage in diesen Tagen. Um den Kinder die Wartezeit aufs Christkind zu verkürzen, nahm Tanja Weiß Buben und Mädchen im Schulmuseum mit auf eine Reise ins Märchenland.

Mit Fantasie und Vorstellungskraft im Gepäck machten sich etwa 25 Kinder auf den Weg ins Reich von Schneewittchen und Co. Hindernisse meisterten sie dabei mit Bravour. Sogar Riese Rumpeldick machte den Weg frei, als die Kleinen aus vollen Kehlen "Froh zu sein bedarf es wenig" sangen.

Dann wurde es ganz ruhig. Der Kachelofen prasselte in der alten Dorfschule. Kerzen spendeten heimeliges Licht. Die Kinder tummelten sich in den hölzernen Schulbänken von anno dazumal. Leise Gitarrenklänge erfüllten den Raum. Ganz gespannt lauschten die Dreikäsehochs, als Tanja Weiß ihnen die Geschichte von Eisbär Engelbert erzählte, der Schneemannsritter Kunibert um Schwert und Steckenpferd brachte. Die Kleinen kugelten sich vor Lachen, als ihre schokoladenverschmierten Münder Hänsel und Gretel bei der traditionellen Weihnachtsfeier im Märchenreich als Diebe überführten. Sie erfuhren nicht nur, warum bei uns das Christkind am Heiligen Abend die Geschenke bringt, sondern auch, warum neben Ochs und Esel eine kleine Fledermaus bei der Geburt Jesu für großes Aufsehen sorgte. Als Erinnerung erhielt jedes Kind ein Büchlein mit Geschichten rund um die "staade Zeit".
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