Weihbischof Reinhard Pappenberger firmt 49 junge Christen in St. Marien
Zuneigung bleibt bestehen

Dekan Walter Hellauer (links) assistierte Weihbischof Reinhard Pappenberger bei der Firmung in der Stadtpfarrkirche. Bild: ads
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.10.2014
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49 jungen Christen aus der Pfarrei St. Marien spendete bei einem festlichen Gottesdienst Weihbischof Reinhard Pappenberger das Sakrament der Firmung in der Stadtpfarrkirche. Mit dem Sakrament wurde die Verbindung der Firmlinge mit dem Gekreuzigten fest und "firm" gemacht.

Lebendige Steine

Dekan Walter Hellauer erinnerte, dass sich der Termin der Firmspendung kurz vor dem Kirchweihfest hervorragend treffe. Denn an Kirchweih werde nicht die Kirche als Bauwerk aus Steinen gefeiert, sondern die Kirche, die die Gläubigen als lebendige Steine ausmachen würde, die Gott durch den Heiligen Geist aufgebaut und Leben eingehaucht hätte.

Weihbischof Reinhard Pappenberger blickte in seiner Predigt auf den Weg von der Taufe bis zur Firmung zurück. Er nannte die Taufe "Erhöhung im Menschenleben", denn durch sie werde das Kind unter den besonderen Schutz Gottes gestellt.

Auf dem Lebensweg zwischen Anfang und Ziel des Lebens passiere mit der Firmung noch einmal etwas Entscheidendes im Leben eines Getauften, denn mit der Firmung würden die jungen Menschen zu mündigen Christen. Der Weihbischof ging dann auf den Gekreuzigten ein, der nicht von seinem Kreuz herabgestiegen sei, sondern am Kreuz für uns gestorben und somit dort geblieben sei.

Für alle Lebenslagen

Jesus Christus hätte uns damit nicht in Stich gelassen. Nun neige er sich uns vom Kreuz herab zu. Er betonte: "Nichts kann uns von dieser Zuneigung trennen, denn der Gekreuzigte wird uns immer zugeneigt sein". Wenn die Firmlinge nach dem Gottesdienst die Kirche und damit den geschützten Raum verlassen würden, dürften sie sich laut Reinhard Pappenberger sicher sein, dass egal, was passiere, Jesus ihnen in allen Lebenslagen zugeneigt bleibe. Ebenso werde nach seinen Aussagen, jeder auf seine Art und Weise diese Zuneigung des Gekreuzigten und seine Zugehörigkeit zu ihm ausdrücken.

Unter das Kreuz stellen

"Zu Jesu Christus zu gehören, beinhaltet auch, dass wir nicht auf der Strecke bleiben und auch niemanden auf der Strecke lassen", machte der Weihbischof bewusst. Er meinte, dass es eine spannende Sache sei, sich immer unter das Kreuz zu stellen und in Verbindung mit Jesus zu bleiben. "Genau diese Verbindung mit dem Gekreuzigten wird im Firmsakrament fest, ja ,firm' gemacht!" Reinhard Pappenberger spendete anschließend 49 jungen Christen das Sakrament der Firmung.
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