Weltkulturerbe erlebt

Die Reisegruppe des Frauenbundes Herz Jesu Rosenberg vor der Schlossanlage von Krumau. Bild: mrb
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.09.2015
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Reichhaltige Historie, mächtige Schlösser und zünftiger Genuss - all das erlebte der Frauenbund Herz Jesu bei seiner Fahrt nach Südböhmen. Vor allem Krumau offenbarte ein ganz besonderes Flair.

Bei der Drei-Tage-Fahrt des Frauenbundes Herz Jesu Rosenberg unter Leitung von Evi Rauch ging es ins Nachbarland Tschechien. Ihr Quartier bezogen die Ausflügler in Budweis in Südböhmen. Die Stadt wurde bereits im 13. Jahrhundert gegründet. Was die Stadt zu bieten hat, erlebten die Frauen bei einer Rundfahrt mit Führung. Auch das Budweiser Bier konnte bei einem zünftigen böhmischen Abend probiert werden.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Schlosses Hluboka (Schloss Frauenberg). Die Grundsteine für das Schloss wurden bereits im 13. Jahrhundert gelegt, nach einigen Umbauten und vielen Eigentümerwechseln ging es im 17. Jahrhundert in den Besitz der Familie von Schwarzenberg über.

Viele Schnitzereien zieren die Wände, wertvolle Gemälde, kunstvolle Decken und antike Möbelstücke wurden bestaunt. Heute befindet sich das Schloss in staatlichem Besitz. Anschließend ging es nach Trebon (Wittingau) und nach Jindrichuv Hrades (Neuhaus) weiter. Auch hier waren bei Stadtrundgängen viele Sehenswürdigkeiten zu bewundern, so etwa die Renaissance- und Barockgiebel der alten Bürgerhäuser in Trebon oder das Schloss in Neuhaus.

Am letzten Tag stand Cesky Krumlov (Krumau) auf dem Programm, Die Stadt ist seit 1992 als Kulturdenkmal in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Krumau liegt an einer Flussschleife der Moldau, über der Altstadt thront die riesige Schlossanlage, nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien. Die Anlage mit verschiedenen Gebäuden, fünf Schlosshöfen, einer Mantelbrücke als Verbindung zwischen Residenz, Garten und Theater erstreckt sich über eine Fläche von zehn Hektar. Da Krumau nie zerstört wurde, ist die historische Altstadt noch vollständig erhalten. Das Stadtbild prägen die engen, schmalen Gassen mit Kopfsteinpflaster und die prächtigen Fassaden der alten Gebäude.
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