Wenn W-LAN ins Café kommt

Die To-do-Liste ist abgearbeitet. Hängematten-Leiterin Cornelia Aschenbach hat mit ihrem überwiegend ehrenamtlichen Team und den Handwerkern den städtischen Jugendtreff wieder auf Vordermann gebracht. Bilder: Royer
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.11.2015
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Der Geruch der Malerfarben liegt noch in der Luft. Im Jugendtreff Hängematte gingen in den letzten Wochen die Handwerker ein und aus. Ursache dafür war der für den 28. November anberaumte Neustart. Leiterin Cornelia Aschenbach will den Treff mit Leben erfüllen. Dafür streut sie Lockmittel aus.

Die Geschehnisse der letzten Wochen stimmen die neue "Chefin" schon sehr zuversichtlich. Nach einem Aufruf über Facebook kam eine Gruppe Jugendlicher zusammen, die bereitwillig bei der "Aufhübschung" der Hängematte am Annabergweg 1 kräftig mit Hand anlegte.

"Im Nu waren zwei Container mit Altmaterial gefüllt", freute sich Cornelia Aschenbach beim Pressegespräch. Sie erzählt von den vielen einzelnen Posten wie Maler-, Elektriker- und Sanitärarbeiten, Grundreinigungen sowie Umgestaltungen und Konzeptmaßnahmen. Es sei so ziemlich jeder Stein umgedreht worden, um das Ziel, zum 30. Jubiläum am 28. November durchstarten zu können, zu erreichen. Und das ist zu schaffen, ist sich die Leiterin sicher, die vor allem für die wertvolle Unterstützung durch Stadt und Förderverein, ihre 400-Euro-Kraft und das Team dankt. "Ich merke, dass die Hängematte bei allen relevanten Entscheidungen mit berücksichtigt wird", ist Aschenbach erleichtert.

Neue Technik

Besonders erfreut ist sie über eine neue, an die Stadt angebundene, Telefonanlage und die Aussicht auf ein Media-System, das nächstes Jahr auch Public-Viewing bei der Euro möglich machen soll. Zudem wird ein eigener Web-Auftritt regelmäßig über alle Aktivitäten informieren. In der Facebook-Gruppe wird das bereits jetzt umgesetzt. Ein eigenes Programm wird es dann ab 2016 geben.

Für die zukünftige Ausrichtung der Hängematte ist die 24-jährige Sozialpädagogin durchaus offen. Neben einem ausgewogenen Musikprogramm sei ein Spektrum möglich, das von Puppentheater und integrativer Arbeit über Jungautoren-Lesungen bis hin zu Jugenddisco und Bastelrunden reicht. Kommen wird auch ein W-LAN-Bereich im ebenfalls renovierten Café.
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