Wie für den Beruf geboren

Foto aus HUP-Import
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.11.2014
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Dr. Rainer Perez liebt seinen Beruf und seine Kinder. Er war bei rund 1500 Geburten als Arzt dabei. Viele Schreihälse also. Trotzdem kann er sich mit einer Großfamilie anfreunden.

Im Freistaat gibt es mehr Geburten - das machte das Landesamt für Statistik diese Woche öffentlich. In Sulzbach-Rosenberg sind die Zahlen in den vergangenen Jahren auf einem gleichmäßigen Niveau. Geburten sind aber mehr als nur Zahlen und Statistiken.

Seit 1996 am Krankenhaus

Dr. Rainer Perez, Oberarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, hat viel Erfahrung. Er ist seit 1996 am St.-Anna-Krankenhaus und war bei rund 1500 Geburten dabei. Der 47-Jährige betont: "Es ist immer noch bei jedem Kind etwas Besonderes." Kein Wunder also, dass er über seinen Beruf sagt, dass es ein vielseitiger sei. Dr. Perez ist selbst Vater von drei Kindern, obwohl er früher keine wollte. Er sagt sogar: "Es könnten auch fünf sein." Denn Großfamilien findet der Oberarzt durchaus okay. Das Verhältnis dazu sei in Deutschland viel liberaler geworden - was auch gut sei. Denn Kinder seien die Zukunft. Die grundsätzliche Einstellung zum Nachwuchs sei positiver geworden, stellt er fest. Das liege unter anderem daran, dass mehr auf die individuellen Frauen-Wünsche eingegangen werde, etwa hinsichtlich der Schmerztherapie bei Geburten.

Politisch tut sich was

Der 47-Jährige erklärte außerdem, dass sich politisch viel getan habe. Ob es nun die frühzeitigen Krippenplätze oder die Arbeitszeiten - auch bei Vätern - seien. Der Gynäkologe war selbst ein Jahr lang in Elternzeit.
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