Wissenswertes über Neuanpflanzungen vermittelt - Stets auf Qualität achten
Schon in der Baumschule prüfen

Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller erklärte den interessierten Waldbesitzern den Umgang mit dem richtigen Pflanzgerät sowie Containerpflanzen. Sie haben den Vorteil, dass sie fast das ganze Jahr über ausgebracht werden können. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
14.11.2015
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Waldbäume müssen rund 100 Jahre an der gleichen Stelle stehen, wachsen und gedeihen. In mehreren Pflanzkursen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg vermittelten die Revierleiter mit Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller, wie man junge Bäume optimal in die Erde bringt. Der Klimawandel stelle demnach Waldbesitzer vor Herausforderungen. Es komme bei Neuanpflanzungen auf die richtigen Arten an, die nicht nur zu vorherrschenden Bodenverhältnissen, sondern auch zu sich verändernden Klimabedingungen passen müssten. Die Qualität der Pflanzen sei wichtig, sie sollte bei der Entgegennahme in der Baumschule überprüft und gegebenenfalls gleich beanstandet werden. Danach müssten sie bis zum Pflanzzeitpunkt möglichst frisch gehalten werden.

Müller zeigte den richtigen Umgang mit dem Hohlspaten, den er als sehr geeignetes Pflanzwerkzeug im Kleinprivatwald bezeichnete. Die immer noch weit verbreitete und jahrzehntelang auch im Staatswald verwendete Wiedehopfhaue könne er nicht empfehlen. Sie eigne sich aber immer noch, um auf schwierigen, etwa steinigen, Böden ein einfaches Loch zu graben und die Pflanze sorgfältig einzusetzen. Interessiert waren die Teilnehmer an den von Müller mitgebrachten Containerpflanzen, die mit beerdetem Wurzelballen geliefert werden. Auch hier muss laut Müller auf Qualität geachtet werden. Die Revierleiter wiesen auf das Fortbildungsangebot für Waldbesitzer im Landkreis hin (www.aelf-am.bayern.de/forstwirtschaft/waldbesitzer).
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