Wo Satire ihren Anfang nimmt

Der Simplicissimus gilt als "Ur-Vater" der deutschen Satire. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.05.2015
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In der Reihe "Zwischen den Fronten. Leben und Sterben im Ersten Weltkrieg" beschäftigt sich am Donnerstag, 21. Mai, um 20 Uhr Dr. Gisela Vetter-Liebenow, Direktorin des Museums Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, im Literaturarchiv mit der Rolle des Simplicissimus im Ersten Weltkrieg.

Die Gründung der politisch-satirischen Wochenschrift Simplicissimus im Jahr 1896 fällt in die Zeit des beginnenden gesellschaftlichen und politischen Umbruchs kurz vor der Jahrhundertwende. Mit Frank Wedekind und Thomas Theodor Heine, später auch Olaf Gulbransson entwickelt das Blatt ein politisches Profil.

Gisela Vetter-Liebenow analysiert anhand von zahlreichen Karikaturen die Entwicklung der Zeitschrift bis in den ersten Weltkrieg und zeigt, wie die Herausgeber der deutschen Kriegspropaganda folgen. Der Eintritt kostet sieben (ermäßigt fünf) Euro. Reservierungen unter 81 59 59 0 oder per Mail unter info@literaturarchiv.de.
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