Zeitreise im Zaubergarten

Das Schwarzbeer-Eis schmeckte so gut, dass davon nichts übrigblieb - außer blau gefärbten Zungen.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.08.2015
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Fröhliches Stimmengewirr und Kinderlachen erfüllte den liebevoll angelegten Garten am ehemaligen Schlößlschulhaus. Im Schatten des großen Walnussbaumes zeigten Tanja Weiß, Martina Herbst und Gerlinde Pilhofer den Kleinen, wie zu Großmutters Zeiten gebastelt und gebacken wurde.

Langeweile in den Sommerferien? Nicht im Ersten Bayerischen Schulmuseum, das auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Daheimgebliebene zusammengestellt hatte.

Innerhalb nur weniger Tage war das Ferienprogramm restlos ausgebucht; viele der Jungen und Mädchen waren nicht zum ersten Mal mit von der Partie. Unter Anleitung stellten die Kinder "Schutzsäckchen" her. Mit Blumen- und Blätterstempeln verziert, wurden die bunten Baumwollsäckchen, die unter anderem Mut, Ausdauer oder einen erholsamen Schlaf fördern sollen, nach Wahl mit Holunder, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Salbei oder Rosmarin gefüllt. Um die Pflanzen besser kennenzulernen, fertigten die Kinder ein Herbarium. Die Kleinen waren mit Feuereifer bei der Sache und lebten ihre Kreativität in vollen Zügen aus. Bei den heißen Temperaturen kam der selbst gemachte "Wiesendudler" mit Giersch, Pfefferminze und Gundermann gut an. Vom eigens zubereiteten Schwarzbeer-Eis blieb nichts übrig - außer blau gefärbter Zungen. Auch Pfefferminzbonbons wie von anno dazumal konnten die Jungen und Mädchen probieren; ein besonderer Gaumenschmaus war das selbst gefertigte Pfannenbrot mit Rosenbutter. Die Zeit verging wie im Flug. Auch die alte Dorfschule begeisterte die Kinder; sie schlüpften in die Rolle des Lehrers oder versuchten, mit Tinte und Federhalter zu schreiben.
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