Zu den Wurzeln im Stollen

Für die Zukunft des Stollenfestes setzen sich (von links) 2. Knappen-Vorsitzender Georg Rubenbauer, Vorsitzender Armin Kraus, Bürgermeister Michael Göth, Stiber-Vorsitzende Tanja Weiß und MdL Reinhold Strobl ein.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
20.09.2015
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Die Zeit des Bergbaus in der Herzogstadt ist längst abgelaufen. Dennoch müssen die Bürger nicht auf Erlebnisse untertage verzichten. Möglich macht das der Schaustollen Max. Jetzt rückte er wieder in den Mittelpunkt.

"Wenn es was zu tun gibt, sind die Bergleit immer dou!", sagte Georg Schaller bei seiner Ehrung für unermessliche Verdienste rund um den Schaustollen Max und sein Engagement beim Stiber-Fähnlein. Anlass bot dazu das Stollenfest bei der ehemaligen Raabe-Villa, das dank der historischen Gruppe in die Zukunft gerettet werden konnte. Dieses Engagement kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn - so machten es die Grußredner deutlich - es gibt einen verpflichtenden Auftrag, das Erbe unserer Vorväter an die nachfolgenden Generationen weiter zu reichen.

Dass die Arbeit der Knappen und Stiberer höchste Wertschätzung genießt, machte die Präsenz der Gäste deutlich. Allen voran Bürgermeister Michael Göth, SPD-Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, die Bürgermeister-Stellvertreter Günter Koller und Hans-Jürgen Reitzenstein sowie von den Fraktionen Dr. Stefan Morgenschweis, Norbert Klotz (beide CSU) und Karl-Heinz Kreiner (FDP/FWS). Alle dankten für das Engagement der beiden Gruppen und wünschten sich nach ursprünglich unsicherer Zukunft noch viele Stollenfeste, um die Erinnerung an das Montan-Erbe weiter wachzuhalten.

Ein besonderer Dank galt dem eigentlichen Hausherrn Dr. Jörg-Dietrich Dodenhöft, der mit einer großen Portion Wohlwollen die Veranstalter des renommierten Festes begleitet. So beweise auch er Heimatsinn und Verbundenheit mit den Ursprüngen unseres Wohlstands.

Auch viele befreundete Vereine und Abordnungen feierten das Stollenfest mit, zu dem das Stiber-Fähnlein in bewährter Weise unzählige Schmankerln und Fuchsbeck-Bier offerierte. Für die musikalische Unterhaltung sorgten am Samstag Bernhard Luber und am Sonntag die Bergknappenkapelle.
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