Zweckverband Nahverkehr sieht Ursache für Anschlussprobleme bei der Bayerischen ...
Richtung Amberg klappt's nicht mehr

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
21.12.2014
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Dass es derzeit viele Probleme beim Anschluss vom Busverkehr an die Schiene gibt, insbesondere im Bereich Sulzbach-Rosenberg, liege an der unnachgiebigen Haltung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), teilt der Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS) in einer Presseinfo mit. Weder die Busunternehmen noch der ZNAS seien die Ursache für diese Schwierigkeiten, die sich seit dem Inkrafttreten des neuen Schienenfahrplans am 14. Dezember häuften.

Der ZNAS erklärt die Anschlussprobleme so: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft als Aufgabenträger für den Schienenregionalverkehr bestelle bei den Zugbetreibern (DB Regio) die Zugleistungen. Im Juli habe die BEG den ZNAS darauf hingewiesen, dass es zum Fahrplanwechsel 2014 auf der Strecke zwischen Nürnberg und Amberg/Schwandorf bzw. Weiden umfangreiche Veränderungen geben werde. So sollten die Abfahrtszeiten in Richtung Amberg, Schwandorf und Regensburg um bis zu 7 Minuten vorverlegt werden. Die Fahrt um 7.33 Uhr Abfahrt in Sulzbach-Rosenberg bzw. 7.43 Uhr in Amberg wurde eingestellt.

ZNAS wehrt sich

Die Verbandsversammlung des ZNAS hat in der Sitzung vom 4. Juli eine Resolution verfasst, wonach diese Änderungen abgelehnt werden und insbesondere die Angebotsverschlechterungen nicht umgesetzt werden sollen, da dies zu erheblichen Problemen bei den Anschlüssen führen werde. Diese Resolution sei mit Schreiben vom 28. Juli an die BEG weitergeleitet worden.

"Leider blieb die BEG bei ihren Planungen, so dass derzeit zwar die Anschlüsse vom allgemeinen ÖPNV auf die Schiene in Richtung Nürnberg problemlos gehalten werden können, in Richtung Amberg, Schwandorf und Regensburg jedoch enorme Probleme auftreten. Bei einer Änderung des getakteten Stadtbusverkehrs wäre jedoch nicht auszuschließen, dass es dann zu Problemen in Richtung Nürnberg kommt, daher haben ZNAS und Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach bislang hiervon Abstand genommen", heißt es in der Mitteilung.

Einzellösungen geplant

Und weiter: "Derzeit arbeiten Verkehrsunternehmen und ZNAS an Einzellösungen, die jedoch Änderungen an den gewohnten Fahrplänen des Stadtbusverkehrs nach sich ziehen bzw. zur Folge haben können, dass manche Haltestellen nicht mehr zu allen Zeiten bedient werden."
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