Zwei Kilometer fehlen noch

Für Bürgermeister Michael Göth ist der neue Abschnitt ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit für Radler und Fußgänger. Von Rosenberg aus können sie nun gefahrlos über Kropfersricht (Bild), entlang der B 85, an Siebeneichen und Wirnsricht vorbei, bis in die Vilsstadt wandern oder fahren.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.12.2014
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Gefahrlos und sicher soll der neue Radweg entlang der B 85 zwischen Kropfersricht und der Einfahrt nach Siebeneichen für alle Nutzer sein. Das Staatliche Bauamt eröffnete gestern das 900 Meter lange Teilstück. Doch die Experten und Planer wollen in der Zukunft weitere Verbesserungen.

"Mit diesem Teilabschnitt haben wir nun eine durchgehende Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Amberg und Sulzbach-Rosenberg geschaffen", informierte Bauoberrat Stefan Noll am Freitag.

Bei der offiziellen Freigabe machte der Vertreter des Staatlichen Bauamtes deutlich, dass die Anfang November begonnenen Bauarbeiten bereits am 5. Dezember abgeschlossen werden konnten. Damit steht nun zwischen der Einmündung der Kreisstraße AS 35 ("Europastraße") und der bei Kropfersricht anschließenden Gemeindeverbindungsstraße ein weiterer rund 0,9 Kilometer langer Radwegeabschnitt entlang der Bundesstraße 85 zur Verfügung.

Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf insgesamt knapp 200 000 Euro. Nachdem rund 200 Meter dieser Trasse auf einem öffentlichen Feld- und Waldweg der Stadt Sulzbach-Rosenberg liegen, ist neben der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger der B 85 auch die Herzogstadt an den Kosten beteiligt.

Nach Stefan Nolls Angaben schuf das Bauamt im Zuge des dreistreifigen Ausbaus der Bundesstraße 85 zwischen Amberg und der Kreisstraße AS 35 über begleitende Wege bereits eine sichere Radfahrroute. Sie soll nun – so das Ziel der Straßenbauverwaltung – schrittweise über zwei Kilometer entlang der Bundesstraße bis zum bestehenden Radweg an der Staatsstraße 2164 in Nähe der Bereitschaftspolizei verlängert werden.

Durch die damit mögliche Trennung der Verkehrsarten wird sowohl eine weitere Verbesserung der Verkehrssicherheit erzielt, als auch dem gestiegenen Bedürfnis nach attraktiven Fahrradrouten entsprochen.

Vorbildliche Kooperation

Ein besonderer Dank galt Bundestagsabgeordneter Barbara Lanzinger und Bürgermeister Michael Göth für die Unterstützung im Vorfeld und allen betroffenen Grundstückseigentümern für die gute Zusammenarbeit. Lob gab es auch für die Baufirma "Seebauer - Straßen- und Tiefbau" (Schwarzhofen) für deren leistungsfähigen Einsatz.
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