25 bis 50 Jahre Mitgliedschaft in der Partei
SPD ehrt langjährige Mitglieder bei Versammlung in Kauerhof

Politik
Sulzbach-Rosenberg
29.11.2016
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Das Hauptaugenmerk lag auf der Ehrung langjähriger Genossen für 25, 40 und 50 Jahre Parteimitgliedschaft. Aber es wurde auch viel debattiert bei der SPD: über Äußerungen von Seiten der Jungen Union zum Thema Maxhütte.

(phl) Als Redner traten neben Bürgermeister Michael Göth und Ortsvereinsvorsitzendem Achim Bender auch Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, Bezirksrat Richard Gaßner und der Direktkandidat der SPD für den Bundestag, Johannes Foitzik, auf. Es hat Tradition bei der SPD, die langjährigen Mitglieder gegen Ende des Jahres bei der jeweils letzten Versammlung für ihre Treue zur Partei zu ehren.

Auch heuer nahmen wieder zahlreiche Jubilare die Glückwünsche persönlich entgegen.

Ein bekanntes Gesicht aus dem Ortsvereinsvorstand wurde geehrt: Kerstin König verabschiedete sich nach 14 Jahren aus dem Vorstand des Ortsvereins, zuletzt war sie stellvertretenden Vorsitzende. Sie bleibt der SPD aber natürlich erhalten.

Bei den Redebeiträgen tauchte vor allem ein "heißes Eisen" immer wieder auf: die Maxhütte. Die Äußerungen der Jungen Union zu diesem Thema mit dem Titel "Reißt die Hütte ab" kamen bei der SPD gar nicht gut an. Bürgermeister Michael Göth betonte, dass für ihn der Erhalt eines Teilareals der Maxhütte sehr wichtig sei. Dies sei ein "kulturhistorischer Auftrag". Gleichzeitig betonte Göth, dass hier der Freistaat Bayern finanziell gefragt sei, denn die Stadt alleine könne das unmöglich schultern.

Auch Bezirksrat Richard Gaßner und MdL Reinhold Strobl griffen das Thema auf. Gaßner will sich auf Bezirksebene für eine kulturelle Sonderförderung stark machen. Strobl, der unter anderem Mitglied im Ausschuss des Landtags für Finanzfragen ist, versprach, sich des Themas ebenfalls anzunehmen. Wenn im Haushalt Geld für Schlösser und Burgen übrig sei, müsse es auch Möglichkeiten zur Förderung eines Industriedenkmals wie der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg geben.

Bevor es in einen kurzen besinnlichen Teil zur Weihnachtszeit ging, informierte Bürgermeister Michael Göth noch kurz zur aktuellen kommunalpolitischen Lage. Mit einer derzeitigen Rekordzahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stehe die Stadt derzeit so gut da, wie nie zuvor. Man habe wichtige Investitionen wie zum Beispiel das Waldbad, Renovierungen an den Grundschulen oder die Ausweisung neuer Baugebiete vorzuweisen. Doch auch im neuen Jahr gebe es viele Aufgaben. Der Bürgermeister nannte beispielhaft die Fertigstellung der Bauarbeiten an der Jahnschul-Turnhalle sowie den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung.

EhrungenGeehrt wurden: für 25 Jahre Mitgliedschaft Andrea Haller-Trepesch und Stephan Wiesneth; für 40 Jahre Mitgliedschaft Siglinde Andraschko, Manfred Aue, Erna Geismann, Herbert Heilmann, Heidi Hering, Renate Jäger, Günter Kaiser, Sylvia Schiller und Hermann Wiesend; für 50 Jahre Hans Anklam, Stefan Kummer und Karl Siegert.
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