CSU besucht Polizei, BRK und Barbara-Heim
BRK braucht mehr Platz

Von der voll besetzten Halle beim Bayerischen Roten Kreuz konnten sich die Vertreter der CSU Sulzbach-Rosenberg um Vorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich (rechts), 2. Bürgermeister Günter Koller (Zweiter von links) und Fraktionsvorsitzenden Dr. Stefan Morgenschweis (Vierter von links) überzeugen. Bild: hfz
Politik
Sulzbach-Rosenberg
28.12.2015
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Von der voll besetzten Halle beim Bayerischen Roten Kreuz konnten sich die Vertreter der CSU Sulzbach-Rosenberg um Vorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich (rechts), 2. Bürgermeister Günter Koller (Zweiter von links) und Fraktionsvorsitzenden Dr. Stefan Morgenschweis (Vierter von links) überzeugen. Bild: hfz

Traditionell schließt die CSU um Vorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich mit ihren Besuchen beim Caritas-Haus St. Barbara, bei Polizei und Rotem Kreuz das Jahr ab. Der Vorsitzende begründet das: "Uns ist es wichtig, dass wir vor Ort Anliegen aufnehmen und im kleinen Kreis auf das Jahr aus Sicht der Einrichtungen blicken".

Beim Caritas-Haus St. Barbara informierte Heimleiter Wolfgang Rattai die CSUler über die Entwicklungen im Jahr 2015. "Unser Haus ist insgesamt gut aufgestellt und fast komplett belegt. Mit unseren engagierten Fachkräften können wir die hohe Qualität in der Betreuung aufrechterhalten."

Die jüngsten Reformen im Pflegebereich hätten nach Auffassung von Rattai viele positive und längst überfällige Anpassungen herbeigeführt. Vor allem im Demenzbereich konnten Verbesserungen auf den Weg gebracht werden. "Dies ist insbesondere deshalb so wichtig, da die Zahl der von Demenz betroffenen Menschen immer mehr zunimmt", erläuterte Rattai.

Allerdings hob er auch einige negative Aspekte hervor. "Insbesondere die erhöhte Personalvorgabe im Nachtdienst halten wir für schwierig und falsch. Wir müssen wegen der aktuellen Gesetzgebung eine betreuende Person vom Tagdienst in den Nachtdienst verschieben, obwohl diese Fachkraft eigentlich am Tag viel mehr benötigt würde als in den eher ruhigen Nachtzeiten."

Verkehr stört


Außerdem merkte Rattai die hohe Verkehrsbelastung an der Goethestraße an, die sowohl durch die Lärmbelastung als auch als Gefahrenquelle wirke. "Sofern hier eine Verringerung des Verkehrs ermöglicht werden könnte, wären wir sehr dankbar", so Rattai abschließend.

Bei der Polizeiinspektion empfingen Erster Polizeihauptkommissar Klaus Erras und sein Kollege Hauptkommissar Michael Kernebeck die Gruppe in der Polizeiinspektion. Sie berichteten auf Nachfrage von CSU-Fraktionsvorsitzendem Dr. Stefan Morgenschweis positive Zahlen. "Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Außerdem konnten die Fahndungserfolge hierbei vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit den tschechischen Kollegen verbessert werden", berichtete der Polizeileiter.

Gestiegenes Pensum


"Was wir jedoch dabei auch in unserer Dienststelle in Sulzbach-Rosenberg spüren, ist das gestiegene Arbeitspensum unserer Beamten. Für unsere Dienststelle wären 40 Beamten-Sollstellen statt derzeit 36 ideal", unterstrich Erras abschließend.

Station machten die CSUler auch beim Bayerischen Roten Kreuz. Dabei wiesen Bereitschaftsleiter Erwin Gräml, Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich sowie Kreisbereitschaftsleiter Dieter Hauenstein unter anderem auf den Mehrbedarf an Stellplätzen des BRK hin.

"In unserer Halle haben wir derzeit teilweise eine dreireihige Belegung. Der gewachsene Platzbedarf ist vor allem den größer gewordenen Fahrzeugen sowie der guten und umfassenden Ausstattung geschuldet", legten Gräml und Hauenstein dar. 2. Bürgermeister und Kreisrat Günter Koller sicherte zu, sich in dieser Angelegenheit über mögliche Lösungen zu informieren.

Für Sorgenfalten bei den BRK-Vertretern sorgte unter anderem die bis 2024 vorgeschriebene Umstellung in der Besetzung der Rettungswagen. "Bis 2024 dürfen in den Rettungswagen nicht mehr die Rettungsassistenten die Verantwortung tragen, sondern müssen hier speziell ausgebildete Notfallsanitäter an Bord sein."

Umstellung verschieben


Allerdings gebe es derzeit noch keine entsprechenden Ergänzungsprüfungen. Außerdem seien die Zeiten und Kosten für Fortbildung ein großes Problem. "Daher sollte die Umstellungsfrist bis 2030 oder 2034 verlängert werden", hob Kreisgeschäftsführer Heinrich hervor.

Keine ProblemeStadträtin Marga Klameth informierte sich über die polizeiliche Arbeit vor Ort im Rahmen der Flüchtlingskrise. Auch hierzu konnte Erster Polizeihauptkommissar Erras Erfreuliches schildern: "Wir haben keinerlei Übergriffe auf Flüchtlinge zu vermelden." Außerdem seien auch die Körperverletzungen bei den Flüchtlingen untereinander, trotz der beengten Erstunterbringung auf "äußerst niedrigem Niveau".

Was sicherlich auch der wichtigen Arbeit der Ehrenamtlichen und dem vorbildlichen Einsatz der Politik mit Landrat Reisinger an der Spitze zu verdanken sei.
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