CSU stellt Klausur-Ergebnisse vor
Verkehrsader B 85 stärken

Ein umfassendes Programm hatten sich die Sulzbach-Rosenberger CSUler um Vorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich (Mitte) und 2. Bürgermeister Günter Koller (Dritter von links) vorgenommen. Bild: hfz
Politik
Sulzbach-Rosenberg
04.04.2016
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"Wir werden in unserer Arbeit vor dem Hintergrund der hohen Verschuldung die wirtschaftliche Stärkung, soziale Sicherheit, den Umweltschutz und die Freizeit verbinden. Bei dieser Politik bleiben wir, auch wenn uns der Wind ins Gesicht wehen sollte." Bei ihrer Klausurtagung beackerte die CSU wieder ein breites Themenfeld. Anschließend kündigten die Politiker Aktionen an.

Zu Beginn des Jahres trifft sich der CSU-Ortsverband Sulzbach-Rosenberg traditionell zu seiner Klausurtagung. Auch 2016 haben sich die Christsozialen viele politische Ziel gesetzt. In einem Pressegespräch erläuterten die Kommunalpolitiker ihre Absichten.

Enorm wichtig


Besonderes Augenmerk werde die CSU auf die Infrastruktur legen. So hätten die Christsozialen nach Argumentation des stellvertretenden Vorsitzenden Florian Bart nicht nur das Ausweisen neuer Baugebiete oder das Voranbringen des Breitband- und WLAN-Ausbaus durchgesetzt: "Die weitere Verbesserung des Bahn-Anschlusses sowie der Ausbau der B 85 als zentrale Verkehrsader unserer Region müssen konsequent fortgeführt werden. Davon werden nicht nur die Pendler profitieren, sondern auch unsere heimische Gastronomie und unser Tourismus".

Untermauert wurde die CSU-Position von Kreisrat Helmut Zerreis, der auf die Bedeutung der B 85 einging und weitere Ausbaumöglichkeiten darstellte. "Die B 85 ist für uns in Amberg-Sulzbach von zentraler Bedeutung. Daher müssen wir sie sicher und schrittweise weiterentwickeln".

Stadtrat Karl Reyzl betonte dabei, dass sich die CSU weiterhin für konsequente wirtschaftliche Stärkung einsetzen werde. "Seit Jahrzehnten machen wir uns für Ansiedelung von Unternehmen stark. Diese Politik trägt heute Früchte. Um unsere wirtschaftliche Stärke zu steigern, müssen wir heute weiterdenken. Die Ausweisung von Gewerbeflächen, die plötzlich auch von Bürgermeister und SPD unterstützt wird, ist enorm wichtig." Zunächst müsse hier das Maxhüttenareal ein Ziel sein. Alternativ dazu dürfe auch ein Gewerbegebiet an einer zentralen Verkehrsachse nicht vernachlässigt werden.

Bessere Verteilung


Dass bei allen wirtschaftlichen Maßnahmen das Soziale nicht vernachlässigt werden dürfe, betonte 2. Bürgermeister Günter Koller. "Wirtschaftliche Entwicklung muss mit Gerechtigkeit und Unterstützung sozial Schwächerer verbunden werden. Daher ist mir auch mein Antrag auf Verteilung der Beiträge zur Straßensanierung auf alle Schultern besonders wichtig". FU-Vorsitzende Nicole Selendt unterstrich die Initiativen der CSU mit der Frauen-Union. "Egal, ob das von uns beantragte Sonnensegel über dem Spielbereich im Waldbad oder ein dringend benötigter Wickelraum im Ortszentrum - Kinder sind unsere Zukunft."

Dass diese nachhaltige Politik wesentlich mit Umweltschutz zu tun habe, machte zum Schluss Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Morgenschweis klar. "Wir alle haben Kinder und Kindeskinder, die hier groß werden sollen. Daher fühlen wir uns in allen Entscheidungen dem Umweltschutz verpflichtet. Wir sehen Bürgermeister und Stadtrat in der Pflicht, Maßnahmen umzusetzen. Unsere Beiträge sind unter anderem die gegen SPD-Widerstand auf den Weg gebrachte Photovoltaik-Anlage Schlackenberg, Antrag auf Einsparung von Papier bei Stadtratsunterlagen sowie Abdeckung der Schwimmbecken, die wir durchsetzen werden. Weitere Maßnahmen folgen".
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