Das vor einem Jahr gewählte Führungsteam zieht eine erste Zwischenbilanz
„Junge Union wichtig für CSU“

Politik
Sulzbach-Rosenberg
12.05.2016
11
0

Im März 2015 neu gewählt, amtiert der Vorstand der Jungen Union (JU) inzwischen ein Jahr. Zeit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.

"Als der ehemalige JU-Ortsvorsitzende, Stadtrat Florian Bart, vor einem Jahr den Vorsitz an Maximilian Klose abgab, war klar, dass man genauso wie bisher weitermachen müsse, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen", heißt es in einer Pressemitteilung der CSU-Nachwuchsorganisation.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung habe Klose dem ehemaligen JU-Chef Bart für die reibungslose Übergabe gedankt. Nach seinen Worten habe sich neu gebildete Führungsmannschaft sehr schnell zurechtgefunden und sich perfekt eingearbeitet.

Zur Storg-Immobilie


Auch der Fraktionsvorsitzende der CSU im Stadtrat, Dr. Stefan Morgenschweis und 2. Bürgermeister Günter Koller waren gekommen, um sich von den Aktivitäten berichten zu lassen und einige Themen aus dem Stadtrat der JU nahezubringen.

Morgenschweis sprach der Pressemitteilung zufolge die Storg-Immobilie an. Nachdem die Stadt sie gekauft habe, müsste nun über künftige Nutzungsmöglichkeiten nachgedacht werden. Das Gleiche gelte für den Bahnhof in Sulzbach-Rosenberg, der sich jetzt ebenfalls im Besitz der Stadt befinde.

Auch die Frage nach Wohn- und Gewerbegebieten sei aufgegriffen worden. Bürgermeister und politischer Mitbewerber hätten sich im Wahlkampf für eine "Lückenfüllung" der bisherigen Baugebiete ausgesprochen und Neuausweisungen klar abgelehnt. Mittlerweile sprächen sich aber dafür aus, was dem nicht Lockerlassen der CSU und JU in diesem Punkt geschuldet sei.

Schönwetter-Politik


Dem Bürgermeister werfen die Sulzbach-Rosenberger Christsozialen eine Schönwetter-Politik vor. Den Bürgern werde selten reiner Wein eingeschenkt, steht in der Pressemitteilung zu lesen. Als Beispiel führt sie den Schuldenabbau an, der so nicht funktioniere, aber der Bevölkerung als herausragendes Projekt präsentiert wird. Morgenschweis merkte noch an, dass begonnene Projekte zu Ende gebracht werden müssten. Er dachte da an die Waldbadsanierung.

Günther Koller lobte die Arbeit der Jungen Union und betonte, dass sie "die einzige richtige politische Jugendorganisation in der Herzogstadt" sei. Sie werde selbstverständlich auch wahrgenommen.

Abschließend hoben Koller und Morgenschweis hervor, dass die JU sehr wichtig für die CSU sei und gute Vorschläge und konkrete Ideen einbringe. Sie boten beide ihre Unterstützung an und zeigten sich froh über die gute Zusammenarbeit. Schatzmeisterin Theresa Rauch überbrachte die aktuellen Informationen zu Einnahmen und Ausgaben sowie den Kassenstand, der keinen Grund zur Beanstandung gab.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.