Die Besten in Bayern

Da strahlte der Seminarbeste: Felix Horn (Vierter von links) war Zweitbester bayernweit und Bester des 26. Ausbildungsseminars Sulzbach-Rosenberg. Bei der Ernennungsfeier im ACC umrahmten ihn die Gratulanten (von links) 2. Bürgermeister Günter Koller, Polizeivizepräsident Gerhard Kallert, Personalratsvorsitzender Manfred Butz, Roland Gaßner, Leiter des Stabsbereichs Ausbildung und stellvertretender Abteilungsleiter, Leitender Polizeidirektor Josef Strobl und Seminarleiter Werner Benker. Bild: Huber
Politik
Sulzbach-Rosenberg
15.02.2015
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Seit Freitag dürfen sich die 99 jungen Beamten nach zweieinhalbjähriger Ausbildung Polizeimeister nennen. Das 26. Ausbildungsseminar der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung aus Sulzbach-Rosenberg hat aber noch mehr Grund zur Freude: das beste Prüfungsergebnis bayernweit.

Mit Felix Horn (Platz 2) und Janice Näwig erbrachte das 26. Ausbildungsseminar nicht nur Super-Einzelergebnisse in der Qualitätsprüfung landesweit, auch in der Gesamtheit rangiert der Lehrgang an Platz 1 in Bayern - im Wettbewerb mit Eichstätt, Dachau, Würzburg und Königsbrunn. Das löste bei der sogenannten Ernennungsfeier am Freitag im ACC großen Applaus aus.

Fast 5000 Stunden gelernt

4950 Unterrichtseinheiten, verteilt auf fünf Ausbildungsabschnitte mit jeweils 990 Stunden, liegen hinter den 35 weiblichen und 64 männlichen Beamten, die auch aus angrenzenden Bundesländern stammen. "Sie haben sich durch Ihre Leistungen eine Ernennungsfeier in diesem würdigen Rahmen wahrlich verdient", betonte der stellvertretende Seminarleiter Thomas Lehner.

Nach Darstellung von Gerhard Kallert, Vizepräsident der Bereitschaftspolizei, haben die Absolventen in hohem Maße Fachwissen und praktische Fähigkeiten erworben und ihre soziale Kompetenz gesteigert. Bereits bei ihrer Einstellung im September 2012 hätten sie sich mit ihrem Können gegenüber ihren Mitbewerbern für einen der begehrten Ausbildungsplätze bei der bayerischen Polizei durchgesetzt. Laut Kallert interessieren sich mehr als 10 000 junge Leute für den Polizeiberuf. Etwa 6000 davon bewerben sich und nur die 1000 Besten werden genommen.

Die jungen Uniformierten, die bei der Feier die neuen Schulterklappen mit einem Stern erhielten, hätten durch ihre Ausbildung die nötige Gelassenheit für kompetentes, bestimmtes und bürgerfreundliches Einschreiten erlangt, versicherte Kallert: "Unser Ziel ist eine bürgerfreundliche und bürgernahe Polizei." Der Polizeiberuf sei Dienst von Menschen an Menschen. "Der Schutz und die Hilfe für die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, der Beistand für die Opfer und die Sorge um Gerechtigkeit müssen stets im Vordergrund stehen. Das ist nicht immer leicht und sicher auch mit Risiken und Gefahren verbunden."

Abschließend würdigte Kallert die hervorragende Ausbildungsarbeit bei der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung. Die bayerische Spitzenstellung von Sulzbach-Rosenberg wertete er als Ergebnis vieler kleiner und großer Rädchen im Ausbildungsbetrieb der BePo. Stellvertretend für alle Beteiligten dankte er Seminarleiter Werner Benker für die ausgezeichnete Arbeit.

Die Stadt ist stolz

Anerkennung zollte auch Leitender Polizeidirektor Josef Strobl, Abteilungsführer der VII. BPA, den Absolventen. 2. Bürgermeister Günter Koller gratulierte für die Stadt Sulzbach-Rosenberg, die stolz darauf sei, größter BePo-Standort in Bayern zu sein. Humorvoll erinnerte Personalratsvorsitzender Manfred Butz an seinen ersten "Alleingang" als Polizist, der Parksünder aufschreiben und gleich Widersprüche der Ertappten regeln musste. Sein Rat für die Jungspunde: Ein richtiger Polizist sein heißt Erfahrungen gesammelt zu haben.

Seminarleiter Werner Benker betonte die gute Vorbereitung, die die jungen Beamten für ihren Dienst erfahren hätten. Sie könnten jetzt eigenverantwortlich ihre Aufgaben bewältigen. (Hintergrund)
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