Jahreshauptversammlung der Frauen-Union Sulzbach-Rosenberg
Männer geizen nicht mit Lob

Auch Barbara Gerl (rechts) verbreitete gute Laune, als sie den Sulzbach-Rosenberger CSU-Frauen anlässlich ihrer Hauptversammlung die Wertschätzung des FU-Kreisverbandes überbrachte. Bild: hka
Politik
Sulzbach-Rosenberg
30.04.2016
47
0

"Hervorragende Arbeit", "Aktivposten", " wesentlicher Grund für den Erfolg der Partei" - dieses Lob der Herren der CSU zeigt: Sie wissen, was sie an der Frauen-Union und ihren Stadträtinnen haben. Schließlich wäre eine FU-Riege drittstärkste Fraktion im Stadtrat.

Für Nicole Selendt war es die erste Hauptversammlung nach ihrer Wahl zur FU-Vorsitzenden 2015. Sie hat sich gut eingearbeitet, nicht zuletzt dank Unterstützung durch die CSU-Führungsmannschaft. Vorsitzender Dr. Patrick Fröhlich, Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Morgenschweis, 2. Bürgermeister Günter Koller sowie die Vertreter vom Arbeitskreis Sicherheitspolitik und der Jungen Union, Lothar Bedritzki und Maximilian Klose, nahmen auch am FU-Treffen im Gasthaus Zum Bartl teil.

Vom FU-Kreisverband war dessen stellvertretende Vorsitzende Barbara Gerl gekommen, die den Männern die neue Möglichkeit eröffnete, Mitglied in der FU zu werden. Sie nannte die Sulzbach-Rosenberger CSU-Frauen das "Aushängeschild im Kreisverband". Das Lob bezog sich hauptsächlich auf die vielen Veranstaltungen und Aktionen, die Nicole Selendt in ihrem Bericht aufzeigte. Das waren politische Vorträge ebenso wie Gesundheitsthemen, Besuche in Altenheimen, im Krankenhaus und in Kindergärten, das waren ferner Informationsabende über die Arbeit mit Flüchtlingen oder Formen von Nachbarschaftshilfe.

Das Altstadtfest, das Preisrommé, der Stammtisch auf dem Annaberg und ein Ehrennachmittag für FU-Jubilarinnen sind ständige Einrichtungen, die der Geselligkeit der momentan 93 Mitglieder dienen. Es wurden zwei Anträge in den Stadtrat eingebracht und positiv beschieden, wenn auch noch nicht ausgeführt. 2016 haben bisher zwei Themen viele Frauen interessiert: der Erste-Hilfe-Auffrischungskurs und der Pannenkurs im Autohaus Meister.

Dafür kam Anerkennung von den Grußrednern. Patrick Fröhlich zeigte darüber hinaus einige Punkte auf, die von der CSU auf den Weg gebracht worden seien. "A bissl zornig werden" könne er, wenn der politische Gegner im Stadtrat sich diese Ideen auf die eigenen Fahnen schreiben wolle. Günter Kollers Ausführungen bezogen sich auf die Arbeit im Kreistag, unter anderem auf die Erhöhung der Kreisumlage, die aber um ein Vielfaches höher wieder in die Stadt zurückfließe. Er verteidigte den notwendigen Millionenzuschuss für verschiedene Kreiseinrichtungen, zeigte auf, dass die momentan 1100 Asylsuchenden im Landkreis gerade einmal ein Prozent der Bevölkerung ausmachen, und versprach, das "Projekt Nachbarschaftshilfe" auf die Wohlfahrtsschiene bringen zu wollen.

Gerade aus der Stadtratssitzung kommend, zeigte Stefan Morgenschweis die Haushaltsbeschlüsse auf. Eine relativ gute Wirtschaftslage ermögliche eine Reduzierung der Schulden. "Sparen und investieren" müsse die Devise sein, was auch die Zukunft der Historischen Druckerei Seidel betreffe.

Schatzmeisterin Inge Bauer zeigte Ausgaben und Einsparungen der FU auf. Trotz mehrerer Spenden für verschiedene Projekte stehe sie finanziell nicht schlecht da, was vor allem den Arbeitseinsätzen beim Altstadtfest, beim Preisrommé und beim Martinimarkt zu verdanken sei.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.