Mandatsträgerkonferenz der SPD im Capitol
Politik interessant machen

Bundestagslistenkandidat Martin Seibert, MdL Reinhold Strobl, Kreisvorsitzender Uwe Bergmann und Bundestagsdirektkandidat Johannes Foitzik (von links) standen bei der Konferenz Rede und Antwort. Bild: phl
Politik
Sulzbach-Rosenberg
02.11.2016
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Das Thema Verjüngung brennt den Sozialdemokraten auf den Nägeln. Hier wollen sie verstärkt Anstrengungen unternehmen, um einer Überalterung entgegenzuwirken. Bei der Mandatsträgerkonferenz standen aber die Ansichten von zwei SPD-Mitgliedern besonders im Fokus.

Der SPD-Kreisverband Amberg-Sulzbach traf sich im Capitol. Vor allem die Vorstellung der beiden Bundestagskandidaten Johannes Foitzik (Neumarkt) und Martin Seibert (Amberg) stand im Vordergrund.

Es gab die Möglichkeit, beide Kandidaten zu ihren Positionen zu befragen, was die versammelten Sozialdemokraten ausgiebig nutzten. Kernpunkte waren klassische SPD-Themen wie Rente, Steuergerechtigkeit und prekäre Situation auf Wohnungsmärkten in Ballungsräume. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Sulzbach-Rosenberg, Joachim Bender , präsentierte in seinem Redebeitrag nochmals seinen neu gewählten Ortsvorstand. Weiterhin stellt die Herzogstadt den größten SPD-Ortsverein der Oberpfalz, worauf man durchaus stolz ist. Und dennoch machen die Überalterung der Partei und die Schwierigkeiten bei der Neumitgliederwerbung auch den Sulzbach-Rosenberger Genossen zu schaffen. Bender erklärte das Thema Verjüngung daher auch weiterhin zu einem Kernthema für die gesamte SPD. Es müsse gelingen, wieder vermehrt jüngere Menschen anzusprechen und die Politik für diese wieder zum interessanten Betätigungsfeld zu machen.

Auch der ehemalige Kreisvorsitzende der SPD, MdL Reinhold Strobl , war zu Gast im Capitol. Er durfte sich viele Glückwünsche wegen seines letztlich erfolgreichen Engagements für eine Neubelebung der Klosterburg in Kastl abholen.

Nach zehn Jahren des Drängens von Strobl habe die Staatsregierung die Klosterburg in den Haushalt aufgenommen. Nach langem Leerstand soll ein Teilbereich der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege, Fachbereich Polizei in das Gebäude verlegt werden.

SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann war sichtlich zufrieden mit Teilnehmerzahl und Verlauf. So sicherte man den Kandidaten die volle Unterstützung zu.
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