Neuer Spielplatz soll hinter der Gärtnerei entstehen
Endlich Weichen für Kinder gestellt

Im nächsten Jahr soll auf dieser Fläche zwischen Stadtgärtnerei und Realschulturnhalle ein Kinderspielplatz entstehen. Bild: Royer
Politik
Sulzbach-Rosenberg
16.12.2015
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Schon seit längerer Zeit beschäftigt den Stadtrat ein geplanter Spielplatz im Umfeld der Stadtgärtnerei. Zunächst galt das Ansinnen einem Naturspielplatz unter den Eichen der Schießstätte. Dazu war in der Bürgerversammlung im Dezember 2013 ein Antrag gestellt worden.

Drei Vorschläge


Es folgten mehrere Sitzungen, in denen dann auch verschiedene Varianten diskutiert wurden. In der Bauausschusssitzung vom Juni 2014 waren folgende drei Vorschläge im Gespräch: Grundstück hinter der Stadtgärtnerei; Grundstück westlich des Seniorenheims "ProCurand" sowie Stadtgraben "An der Allee" unterhalb der Arbeiterwohlfahrt.

In der Oktober-Sitzung kam der gewünschte Spielplatz erneut auf die Tagesordnung. Nach der interfraktionellen Beratung folgte das Nein zum Standort "Unter den Eichen". Knapp ein Jahr später stellten im August 2015 Bündnis 90/Die Grünen wieder einen Antrag für einen Kinderspielplatz im Bereich der Schießstätte und zwar auf dem Grundstück hinter der Stadtgärtnerei.

Nach Auffassung von Sachbearbeiterin Christine Schaller-Kokesch sei ein Spielplatz im Gebiet Nähe Erlheimer Weg auf jeden Fall eine sinnvolle Investition, wenn man berücksichtigt, dass rund 230 Kinder im Alter von bis zu 15 Jahren im Einzugsgebiet (Radius ca. 300 bis 400 Meter) wohnen.

Weiter erläutert die Vertreterin des Bauamtes, dass sich das Grundstück hinter der Gärtnerei eignen würde. Man könnte drei kleinere Spielgeräte ohne Fallschutz (Rasen reicht aus) aufstellen. Ein Zaun werde notwendig, da im Osten der Erlbach angrenzt und als Gefahrenquelle gesehen werden müsse. Außerdem sei in diesem Bereich erfahrungsgemäß mit einer großen Verschmutzung durch Hundekot zu rechnen. Da aber der Lärchenzaun durch die Anwohner gebaut werde, entstünden der Stadt nur die Kosten für das Material. Zwei Bänke wären bereits vorhanden und könnten übernommen werden. Eine Bepflanzung sei ebenfalls nicht notwendig. Grundsätzlich befürwortet das Stadtbauamt dort einen kleinen Spielplatz. Hierfür stünden 2015 Haushaltsmittel in Höhe von rund 23 000 Euro zur Verfügung.

Nach kurzer Diskussion über die dortigen Verhältnisse im Zuge des angedachten Neubaus der Gärtnerei beauftragte der Bauausschuss die Verwaltung einstimmig mit der Planung des Kinderspielplatzes.
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