Neujahrsempfang der Stadt Sulzbach-Rosenberg
Kein Mitarbeiter des Monats

Bürgermeister Michael Göth dankte bei seiner Rede zum Neujahrsempfang auch allen Ehrenamtlichen, die sich bei der Unterstützung der Flüchtlinge einbringen.
Politik
Sulzbach-Rosenberg
24.01.2016
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Vertreter von Vereinen, Verbänden und Hilfsorganisationen, wie hier Andrea Fuchs (rechts) vom Trachtenverein Stamm oder Paul Wolf von der Initiative Sulzbach-Rosenberg hilft, nutzten die Gelegenheit zum Austausch.

Es ging nicht um Euphorie, sondern um Begegnung. Der Neujahrsempfang der Stadt Sulzbach-Rosenberg, zu dem Bürgermeister Michael Göth geladen hatte, bot für knapp 200 Gäste beste Gelegenheit zum Austausch. Gesprächsstoff dazu lieferte die Rede des Rathauschefs, der auf Flüchtlinge, Entwicklung der Kommune und Aufgaben in der Zukunft einging.

Die Amtskette weise ihn nicht als Mitarbeiter des Monats aus, aber ein solcher Anlass biete eben die Gelegenheit dazu, das Schmuckstück wieder einmal aus der Vitrine zu holen, bemerkte der Bürgermeister eingangs launig gegenüber der stattlichen Gästeschar. Was im vergangenen Jahr nach 17-jähriger Pause wieder ins Leben gerufen wurde, fand am Freitag eine würdige Fortsetzung.

Besondere Akzente setzte dabei die gewandete Ehrenwache des Stiber-Fähnleins, das kleine Bläser-Ensemble der Bergknappenkapelle erfüllte den Rathaussaal mit angenehmen Klängen. Insgesamt nahmen die Besucher, deren Hände von Bürgermeister Michael Göth und seinen beiden Stellvertretern Günter Koller und Hans-Jürgen Reitzenstein geschüttelt wurden, den Empfang ganz entspannt und zwanglos auf. Schon gleich nach der Begrüßungszeremonie entwickelten sich im Saal viele lockere Gespräche.

Reich an Ergebnissen


Vertreter der Kirchen, Vereine, Schulen, Banken, Sparkassen, der Wirtschaft, von Handel, Gewerbe und Gastronomie genossen die angenehme Atmosphäre. Nicht fehlen durften dabei auch die Bürgermeister der angrenzenden Kommunen, Vertreter der Stadtratsfraktionen und die Amtsleiter der Verwaltung. Sie alle zeigten ihre Verbundenheit mit der Herzogstadt. Michael Göth sprach in seiner Rückschau von einem ergebnisreichen und gelungenen Jahr, das durchaus verschiedene Aussichten für die Zukunft zulasse. Auch Sulzbach-Rosenberg sei extrem von den Themen "Zuwanderung und Integration" geprägt gewesen.

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass es bei uns seit dem Jahr 1945 Zuwanderung gegeben habe: "Die Bevölkerung Sulzbach-Rosenbergs wuchs in den ersten vier Nachkriegsjahren von 11 000 auf 19 000 Einwohner an. Und die seinerzeitige Herausforderung bestand darin, den großen Zustrom an Flüchtlingen in die Bevölkerung einzugliedern, in eine einheimische Bevölkerung jedoch, der es damals noch ungleich schlechter ging als heute." (Zitate)

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Weitere Bilder im Internet: www.onetz.de/Bildergalerie

Kernpunkte der RedeZuwanderung/Integration.

Ankauf von Waage, Bahnhof und Storg-Komplex

Fortschritte in der Breitband-Versorgung.

Keine Nettoneuverschuldung.

Hohe Investitionen in Schulen, Waldbad und Feuerwehr.

Verpflichtung zum Erhalt der Historischen Seidel-Druckerei.

Positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. (oy)

Auch den Flüchtlingen und Asylsuchenden der vergangenen Jahre steht die Bevölkerung mit einer Willkommenskultur, mit Toleranz und Offenheit gegenüber.

Persönlich erwarte ich von manchen Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach, dass man sich bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden stärker dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe annimmt.

Erstmals konnte für den Oktober des vergangenen Jahres mit einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent Vollbeschäftigung im Arbeitsagenturbezirk erreicht werden. Innerhalb der Stadt Sulzbach-Rosenberg sind die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse von 2012-2014 um 770 von 7726 auf 8496 angestiegen.

Wir gehen davon aus, dass mit dem zweiten Breitband-Förderprogramm die übrigen Stadt- und Gewerbegebiete bis spätestens Mitte des Jahres 2017 erschlossen sind.

Die Kassenkredite zur Finanzierung der laufenden Ausgaben betrugen im Dezember 2012 immerhin noch 3,7 Millionen Euro - auch diese sind seit Ende 2014 auf 0 gestellt.

Aus einer reichhaltigen Stadtgeschichte erwachsen auch Aufgaben, Herausforderungen und Handlungsaufträge für die Gegenwart und Zukunft. Eine solche Herausforderung und Verpflichtung ist der Erhalt der Historischen Druckerei Seidel.

Auch 2016 ist es das Ziel, bei Investitionen und Haushaltskonsolidierung weiter Kurs zu halten. Nach den bis jetzt vorliegenden Entwürfen wird auch im Haushaltsjahr 2016 eine Schuldentilgung möglich sein.
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