Nicole Selendt an der Spitze der CSU-Frauen-Union Sulzbach-Rosenberg
Frauen-Union verjüngt Spitze

Der neue Vorstand der Frauen-Union, umrahmt von CSU-Funktionsträgern. Von rechts die scheidende Vorsitzende Irmgard Reisima-Renner, daneben ihre Nachfolgerin Nicole Selendt, Heidi Unger, Kreisvorsitzende Brigitte Trummer, Evi Rauch und Eva Fröhlich. Bild: hka
Politik
Sulzbach-Rosenberg
14.03.2015
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Politikverdrossenheit? Kein ehrenamtliches Engagement? Nachwuchsmangel? Davon spürt die Frauen-Union vor Ort wenig. Sie vollzieht einen Führungswechsel, der den Altersdurchschnitt des Vorstands deutlich senkt.

Eine Übergangs-Vorsitzende wollte Irmgard Reisima-Renner sein. Nach vier Jahren an der Spitze der CSU-Frauen-Union (FU) Sulzbach-Rosenberg übergab sie ihr Amt jetzt in jüngere Hände. Nicole Selendt (33), eine junge Mutter, stammt aus einer politisch interessierten Familie und zeigte sich in der Jahreshauptversammlung voller Tatendrang.

Große Fußstapfen

Ihre drei Stellvertreterinnen bilden einen Alters-Mix und repräsentieren auch die älteren der 97 FU-Mitglieder. Evi Rauch und Heidi Unger waren schon in dieser Position, Eva Fröhlich (31) kommt neu hinzu. "Die Fußstapfen, in die ich trete, sind groß", erkannte Nicole Selendt, als sie ihrer Vorgängerin für die geleistete Arbeit dankte.

Lang war die Liste der Aktivitäten der Frauen-Union, die Irmgard Reisima-Renner in ihrem Rechenschaftsbericht streifte. Dazu zählten Vorträge zu Themen aus Politik und Gesundheit, Seminare, Besichtigungen und Ausflüge. 32 Frauen gehören auch der CSU an, vier sind im Stadtrat vertreten. Besonders dankte Reisima-Renner ihrer Stellvertreterin Heidi Unger, der Organisatorin aller Veranstaltungen. Unger verabschiedete ihrerseits die bisherige Ortsvorsitzende mit einem guten Tropfen.

Dass Nicole Selendt und ihre Stellvertreterin Eva Fröhlich nicht nur kleine Kinder haben, sondern beide auch wieder schwanger sind, lasse eine Reihe neuer Themen bei der FU erwarten, glaubte FU-Kreisvorsitzende Brigitte Trummer. Als Beisitzerinnen und Revisorinnen stellten sich mit Johanna Rauch, Simone Bart und Theresa Rauch weitere junge Frauen zur Verfügung.

Lob für "stilles Wirken"

2. Bürgermeister Günter Koller und der CSU-Ortsvorsitzende Dr. Patrick Fröhlich würdigten das Engagement von Irmgard Reisima-Renner, ihre Arbeit in der Partei und ihr stilles Wirken in vielen anderen Bereichen.

"Die CSU hat mit Irmgard Reisima-Renner, Marga Klameth, Maria Boßle und Evi Rauch die weiblichste Fraktion im Stadtrat", merkte der Vorsitzende Dr. Stefan Morgenschweis an. Lothar Bedritzki und Matthias Koob gratulierten dem neuen Führungsteam im Namen des Arbeitskreises Sicherheit sowie der Jungen Union.
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