Positives Signal aus dem Landtag
Schrebergärten bald im Stadtbesitz?

Die Parzellen unterhalb des Annabergs sind den langjährigen Pächtern sehr ans Herz gewachsen. Jetzt sieht es gut aus für ihren Erhalt. Bild: Gebhardt
Politik
Sulzbach-Rosenberg
30.09.2016
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Das positive Signal ist da: Aus München ließ Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl (SPD) verlauten, dass es gut aussieht für die Schrebergärten. Dem Ansinnen der Stadt, die Grundstücke zwischen Galgenberg, Ruag und Annaberg komplett vom Freistaat zu erwerben, stehe dieser positiv gegenüber. Wie bekannt, hatte die Bayern-Immobilien mitgeteilt, sich von den teils an private Schrebergärtner verpachteten Grundstücken komplett trennen zu wollen.

Bürgermeister Michael Göth hatte schon im Juli die Initiative ergriffen und mit Pächtern und Liegenschaftsverwaltung vor Ort gesprochen, anschließend ein Schreiben an Staatssekretär Albert Füracker (CSU) gerichtet und darin die große soziale Bedeutung der Gärten für die Pächter geschildert. Auch die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz (CSU) und Strobl wurden von ihm eingeschaltet. Tenor war damals, den Pächtern ein Vorverkaufsrecht einzuräumen.

Favorisiert hat Göth aber inzwischen den Weg, die elf Grundstücke komplett vom Freistaat für die Stadt zu übernehmen und dann weiter zu verpachten. Die Fraktionen im Stadtrat wären für dieses Modell offensichtlich bereit. Zuvor muss es aber noch Gespräche mit der Immobilien-Anstalt und eine gutachterliche Wertermittlung geben. Dann können der entsprechende Landtagsausschuss und der Stadtrat darüber befinden.
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