SPD informiert sich über Situation an Jahnschule
Pausenhof-Sanierung zügig angehen

Im Pausenhof erläuterte Rektor Peter Plößl und Konrektorin Andrea Dechant (von rechts) der SPD-Stadtratsfraktion und Bürgermeister Michael Göth (Zweiter von links) den gegenwärtigen maroden Zustand der Freifläche. Bild: Royer
Politik
Sulzbach-Rosenberg
28.10.2016
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Stolperstellen und die fehlende Gestaltung lassen den Pausenhof der Jahnschule im Stadtteil Rosenberg als "in die Jahre gekommen" erscheinen. Nach Meinung der SPD-Stadtratsfraktion würde eine Sanierung des Pausen-Areals und des Verkehrsübungsplatzes dem Gesamtbild der Schule gut tun. Fraktionssprecher Joachim Bender hatte in der Augustsitzung einen entsprechenden Antrag gestellt.

Desolater Zustand


Bei einem Ortstermin überzeugten sich die Sozialdemokraten nun mit Bürgermeister Michael Göth vom desolaten Zustand des Pausenhofs. Rektor Peter Plößl stand dabei Rede und Antwort. Bender erläuterte zunächst, dass mit Abschluss der energetischen und brandschutztechnischen Sanierung sowie dem Neubau der Turnhalle nur noch der Pausenhof als Sanierungsfall übrig bleibe.

Alle Versammelten, darunter auch Konrektorin Andrea Dechant, sahen die Notwendigkeit ein, um für die Kinder wieder gefahrlose Bereiche - als Vorbild könne der Pausenhof der Pestalozzischule dienen - zu schaffen. Die SPD beantragte deshalb, Mittel für die Sanierung im Haushalt 2017 einzuplanen. Dazu machte die Verwaltung deutlich, dass sich das Projekt bis zu der Hauptausschusssitzung verzögert, in der der Haushalt 2017 vorberaten werde. Auch Bürgermeister Michael Göth stellte sich hinter das Ansinnen seiner Parteifreunde: "Es ist das Gebot der Stunde, dass wir die Sanierung der Pausenhöfe und des Verkehrsübungsplatzes zügig angehen."

HintergrundSeit Ende Juni laufen die Arbeiten zur Errichtung einer neuen Turnhalle an der Jahnschule. Nach Angaben des Stadtbauamtes sei der Rohbau unterbrechungsfrei gelaufen. Der Neubau sei unumgänglich gewesen, da die Standsicherheit der Kleinfeldhalle nur durch erhebliche Sanierungsmaßnahmen zu gewährleisten gewesen wäre. Das Fehlen von barrierefreien Zugängen und die zu geringe Größe für 243 Schülern in zwölf Klassen hätten die Entscheidung zum Neubau ebenfalls beeinflusst. Die Kosten liegen bei 2,5 Millionen Euro. (oy)
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