Stadt beantragt weitere Fahrgast-Informationssysteme
Bus-Abfahrtszeiten überall heiß begehrt

Die neuen Informationssysteme sind hilfreich. So wie hier am Bahnhof sollen auch an anderen Haltestellen bald Tafeln leuchten. Bild: Gebhardt
Politik
Sulzbach-Rosenberg
10.05.2016
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Viele Themen standen in der Stadtratssitzung auf der Tagesordnung, es ging um Wünsche, Anfragen und Anträge - zunächst um weitere Fahrgast-Informationssysteme an den Bushaltestellen. Der Zweckverband Nahverkehr (ZNAS), so teilte Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn mit, habe drei mögliche Haltestellen dafür vorgeschlagen - auch im Hinblick auf den Stadtrats-Wunsch, Rosenberg einzubeziehen. Ein Standort könne gefördert werden durch die Regierung, 2017 könnte der ZNAS eventuell weitere Einrichtungen realisieren.

Soll Stadt mitzahlen?


Gedacht worden sei hier an die Haltestellen hinter der Sparkasse Rosenberg, am Rohrwerk und am St.-Anna-Krankenhaus. Joachim Bender (SPD) appellierte, auch den Dultplatz mit aufzunehmen und eventuell eine Tafel von der Stadt zu bezahlen - das würde rund 6000 Euro kosten.

Dem schloss sich Dr. Stefan Morgenschweis (CSU) an, er konnte sich auch zwei kommunal finanzierte Anzeigetafeln vorstellen. Die Stadtbaumeisterin schlug vor, zunächst mal alle vier zu beantragen und dann zu sehen, was alles gefördert werde. Dem stimmte der Stadtrat zu.

Thomas Stubenvoll (FWU) war dafür, den Zweirad-Parkplatz am Annaberg zu verlegen, da er neigungstechnisch nicht sehr geeignet sei. Karl-Heinz Kreiner (FDP/FWS) erkundigte sich nach einem sicheren Gehweg zum Wertstoffhof Erlheim. Bettina Moser (SPD) regte für den Spielplatz Lerchenfeld eine natürliche Bepflanzung oder ein Sonnensegel als Schattenspender an. Die in der Bahnhofstraße geparkten Autos zwischen Bahnhof und Post monierte Christian Steger (CSU). Er forderte ein Halteverbot in diesem Bereich bis zur Post-Einfahrt.

Verkehrsschau gefordert


Thomas Stubenvoll verlangte angesichts der Bürger-Unterschriften noch einmal eine Verkehrsschau zur Begutachtung der Kropfersrichter Straße und deren Wiederöffnung. Seit 2001 hätten sich dort die Verhältnisse gravierend verändert, so dass die alte Argumentation gegen eine Öffnung nicht mehr gelte.

Warum man ab dem Pflasterzollhäusl nicht mehr bergab fahren dürfe Richtung Hag, wollte Hermann Völlger (SPD) wissen. Rosalia Wendl vom Ordnungsamt erläuterte, dass wegen der Sperrung der Erlheim-Brücke die Buslinien bergauf Richtung Fuchsbeck fahren müssten und so ein Gegenverkehr nicht möglich sei. Man werde aber die Entwicklung der Verkehrsströme dort beobachten und gegebenenfalls reagieren.
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