Stadtratssplitter aus Sulzbach-Rosenberg
Bordsteine und Rentner-Café

Im Besitz der Stadt ist das frühere Gasthaus Zur Waage. Auch hier soll die Folgenutzung zur Belebung der Ortsmitte beitragen. Bild: Royer
Politik
Sulzbach-Rosenberg
08.02.2016
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Defekte Bordsteine
Zu einem Hinweis auf viele defekte Bordsteine und Ausfugungen im Stadtteil Rosenberg aus der Bürgerversammlung gab es im Stadtrat zur Auskunft, dass für entsprechende Sanierungen im neuen Haushalt rund 140 000 Euro beantragt seien. Deshalb müsse erst noch die Genehmigung des Zahlenwerks abgewartet werden.

Beseitigung von Straßenschäden
Wie Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn zu einem in der Bürgerversammlung gestellten Antrag vermeldete, seien Schäden auf der Straße von Seidersberg nach Kleinfalz zwischenzeitlich provisorisch wieder vom Bauhof hergestellt worden. Außerdem solle diese Trasse mit in die Liste der zu sanierenden Straßen aufgenommen werden. Angedacht sei auch eine Verbreiterung der Fahrbahn von 4,15 auf 5,50 m, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Über die Dringlichkeit der Umsetzung solle dann bei den Haushaltsberatungen entschieden werden. Diesem Ansinnen schlossen sich die Räte in der Sitzung einstimmig an.

Café für Rentner in Rosenberg
Ebenfalls aus der Bürgerversammlung stammt der Wunsch, im Stadtteil Rosenberg zur Belebung des Ortskerns ein Café zu eröffnen. Hierzu erklärte Petra Schöllhorn als Leiterin des Stadtbauamtes, das sich nach den Ergebnissen der Feinuntersuchung folgendes Sanierungsziel herauskristallisierte: "Um das Ortszentrum zu stärken, soll die Ansiedlung neuer Versorgungsfunktionen gefördert werden." Hierzu würde nach Ansicht der Verwaltung ein Café sicherlich gut passen. Da es aber nicht Aufgabe der Stadt sein könne, ein Café zu betreiben, müsse auf die Eigeninitiative eines privaten Investors oder Betreibers vertraut werden.

Klimaschutzmanager
Unter den Bekanntgaben machte die Verwaltung auf die laufende Unterschriftenaktion des Bundes Naturschutz zum Erhalt der Stelle eines Klimaschutzmanagers aufmerksam. Per Aufruf fordern die Unterzeichner Bürgermeister und Stadtrat auf, alle Bemühungen und Anstrengungen zu unternehmen, um das Amt des Klimaschutzmanagers weiter fortführen zu können.
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