Fußball
Alexander Jobst zur SpVgg SV Weiden

Alexander Jobst. Bild: ref
Sport
Sulzbach-Rosenberg
27.01.2016
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Amberg/Weiden. Kurz vor Ende der Wechselperiode hat die SpVgg SV Weiden nach dem Tschechen Lukas Hudec einen weiteren Neuzugang an Land gezogen. Mit Alexander Jobst vom FC Amberg schließt sich ein Innenverteidiger dem Fußball-Bayernligisten an.

Dass Spieler des FC Amberg ins Trikot der SpVgg SV Weiden schlüpfen, hat keinen Seltenheitswert. Umgekehrt wechselten in den letzten Jahren auch immer wieder Weidener Aktive - wie zuletzt Thomas Schneider im Sommer 2015 - von der Waldnaab an die Vils. Ein Vorgang, der trotz der sportlichen Rivalität beider Klubs in der Natur der Sache liegt. "Wir haben einen guten Kontakt zum FC Amberg und Trainer Timo Rost", erklärt SpVgg-SV-Sportvorstand Philipp Kaufmann. "Und natürlich beobachten wir, wer spielt in Amberg regelmäßig und wer nicht so viel."

Alexander Jobst ist einer, der in der laufenden Saison nicht allzu häufig beim FC Amberg zum Einsatz kam. Der 25-Jährige wirkte in 5 von 21 Regionalligapartien mit - drei Mal wurde er ein- und einmal ausgewechselt. Seine Chancen, beim Regionalliga-Aufsteiger einen Stammplatz zurückzuerobern, wie er ihn in der Aufstiegssaison 2014/15 (18 Einsätze) inne hatte, hatten sich zuletzt nachhaltig verschlechtert. Anfang Januar gab der FC Amberg mit Kevin Kühnlein vom österreichischen Drittligisten FC Schwaz die Verpflichtung eines weiteren Abwehrspielers bekannt. Statt bei den Gelb-Schwarzen mit hoher Wahrscheinlichkeit die harte Ersatzbank zu drücken, entschloss sich Jobst kurzerhand zum Wechsel nach Weiden. "Alex hat sich menschlich und charakterlich immer einwandfrei, so dass wir ihm für seinen Wechsel zur SpVgg SV natürlich keine Steine in den Weg gelegt haben", sagte FC-Trainer Timo Rost. "Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute."

Bei seinem neuen Verein wird der Neuzugang mit offenen Armen empfangen. "Alexander ist einer, der uns weiterhelfen kann", sagt Kaufmann. Nicht nur im Verletzungsfall eröffnen sich mit Jobst mehr Alternativen in der Defensive. "Er ist ja variabel und auch auf der Außenposition einsetzbar", freut sich Galasek. Die finanziellen Aufwendungen halten sich für den Verein in Grenzen. "Wir haben das Ganze ablösefrei hinbekommen", betont Kaufmann. Der Vertrag läuft zunächst bis Saisonende mit Option für eine weitere Spielzeit.

"In Amberg hat es durch die Umstellung des Systems die Position, die ich in der Aufstiegssaison bekleidet hatte, so nicht mehr gegeben", begründete Jobst den Wechsel. "Wenn möglich, will ich mit der Mannschaft vorne angreifen. So weit weg sind die Spitzenplätze nicht."
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