Handball Bayernliga
Alle drei Jahre eine Liga höher

Nicht nur die Fans sollten dem Gegner den Marsch blasen, sondern auch die Mannschaft des HC Sulzbach. Zeit wär's, meinen die Verantwortlichen. Bild: Ziegler
Sport
Sulzbach-Rosenberg
07.10.2016
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Der Gegner ist ein unbeschriebenes Blatt für die Handballer des HC Sulzbach, denn dessen Bayernligazeiten liegen doch schon einige Jahre zurück. Doch nun will der Traditionsverein aus Günzburg wieder voll durchstarten.

Die nächste Chance auf den ersten Sieg in der neuen Saison haben die Sulzbacher Handballer am Samstag, 8. Oktober, um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle. Gegner ist der Aufsteiger aus der Landesliga Süd, der VfL Günzburg, der durchwachsen in die Runde gestartet ist. Trainer Stephan Hofmeister verfolgt ein klares Konzept. Alle drei Jahre will er einen Aufstieg mit seiner Mannschaft schaffen, ansonsten behauptet er, etwas falsch gemacht zu haben.

Den Sprung von der Landesliga hat er als Südmeister termingerecht realisiert, nun wollen die Schwaben in der höchsten bayerischen Spielklasse durchstarten. Der Auftakt klappte mit einer Heimniederlage gegen den Mitaufsteiger aus Lohr zwar noch nicht so toll, doch im zweiten Spiel deuteten die Günzburger ihre Klasse bereits an. Der hoch gehandelte TV Erlangen-Bruck wurde mit 33:24 förmlich aus der Halle geschossen und ließ das Potenzial der ausgeglichenen Mannschaft erkennen.

Besonderes Augenmerk sollte man hier auf den gefährlichen Rückraumschützen David Jäger legen, der in den beiden Partien schon 16 Treffer erzielt hat.

Doch auch die Herzogstädter kommen so langsam auf Betriebstemperatur. In Landshut fehlte am Ende nur die Kraft für eine Überraschung und so rechnen sich die Jungs von Trainer Pavel Krizek durchaus etwas aus, gegen den starken Aufsteiger. In eigener Halle sollte die Mannschaft in der Lage sein, kämpferisch noch etwas draufzulegen und auch in der Schlussphase noch präsent sein.

Einige Spieler wie Michael Waitz, Max Lotter oder Jiri Smolik spielen schon an ihrer oberen Leistungsgrenze, und wenn der Rest des Teams dies auch noch schafft, müsste doch der erste Saisonsieg machbar sein.

Trainer Krizek kann auf seinen Stammkader zurückgreifen und darf sich auch noch mit jungen Talenten verstärken, denn die Reserve spielt vier Stunden zuvor in gleicher Halle.

HC Sulzbach: Lotter, Marx; Smolik, Marco Forster, Kristian Forster, Ströhl, Burkhardt, Wedel, Luber, Mignon, Waitz, Broz, Morcinek.
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