Handball Bayernliga: Erstes Heimspiel für den HC Sulzbach
Über 100 Prozent geben

Um in der Bayernliga zu bestehen, müssen die Sulzbacher Handballer ihre kämpferische Einstellung in der Abwehr verbessern. HC-Neuzugang Martin Broz (hinten) macht es vor. Bild: Ziegler
Sport
Sulzbach-Rosenberg
23.09.2016
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Die Handballer des HC Sulzbach sind stotternd in die neue Bayernligasaison gestartet. Die zweite Halbzeit im Spiel gegen Haunstetten macht aber Mut für das erste Heimspiel gegen den SV Anzing.

Nach dem doch etwas holprigen Saisonstart gegen Haunstetten haben die Sulzbacher Handballer in einem weiteren Heimspiel die Chance, die Scharte schnell wieder auszuwetzen. Gast am Samstag, 24. September, um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle ist der SV Anzing, der auch sein Auftaktheimspiel verloren hat und wie der Gastgeber auf Wiedergutmachung hofft.

Zufrieden trotz Niederlage


Die Anzinger verloren letzte Woche gegen den TV Erlangen-Bruck 22:26, Trainer Hubert Müller zeigte sich nach der Partie trotzdem zufrieden mit der Leistung seiner Truppe. Grund dafür war die schlechte Personalsituation seiner Mannschaft, in der einige Akteure wegen Krankheit oder Verletzungen fehlten. Dafür schlug sich sein junges Team sehr gut, startete in der zweiten Hälfte sogar eine beeindruckende Aufholjagd, die allerdings am Ende nicht von Erfolg gekrönt war.

Coach Müller bittet um Geduld für seine Mannschaft und hofft nun auf ein Erfolgserlebnis beim HC Sulzbach. Letzte Saison gewannen beide Teams jeweils ihre Heimspiele, doch am Ende war der SV Anzing als Tabellenneunter deutlich vor den Herzogstädtern platziert. Diese Konstellation ist der HCS aber gewohnt, denn außer bei den drei Aufsteigern ist das natürlich bei allen Gegnern Usus. Auch die Oberpfälzer zeigten in der zweiten Halbzeit gegen Haunstetten, dass sie durchaus Bayernligaformat haben und hoffen im zweiten Saisonspiel auf die ersten Punkte der Saison.

Kompletter Kader fit


Trainer Pavel Krizek kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und hofft, dass die Jungs aus der Auftaktpleite gelernt haben. Das bezieht sich nicht nur auf das Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile, hier tut jede Trainingswoche gut, sondern auch auf die kämpferische Einstellung in der Abwehr. Hier ist aber noch Steigerungsbedarf zu erwarten.

Gefürchtete Halle


Als Fast-Absteiger muss man in jeder Partie über 100 Prozent an Kampfgeist bringen - das ist das Mindeste, was die Mitspieler, aber auch die Fans erwarten dürfen. Alle Handballfans in der Herzogstadt hoffen auf ein Erfolgserlebnis am Samstag in der von den Gegnern so gefürchteten Krötenseehalle.

HC Sulzbach: Lotter, Marx Smolik, Marco Forster, Kristian Forster, Ströhl, Burkhardt, Wedel, Luber, Mignon, Waitz, Broz, Morcinek
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