Handball: HC Sulzbach leidet weiter am Bayreuth-Syndrom
Blutige Nase

Sport
Sulzbach-Rosenberg
02.02.2016
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Sulzbach. Und wieder das alte Lied: Wie schon in den vergangenen Jahren holte sich der HC Sulzbach am Samstag in der Handball-Bayernliga bei HaSpo Bayreuth eine blutige Nase. Die 18:30-Niederlage ist aber diesmal doppelt bitter, denn da alle Konkurrenten im Abstiegskampf punkteten, liegt der HCS nun schon drei Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz und braucht in den kommenden Heimspielen dringend etwas Zählbares.

Dabei lief es zu Beginn durchaus annehmbar für die Gäste aus der Herzogstadt. Die Fehlerquote konnte gering gehalten werden und auch wenn der Rückraum etwas an Durchschlagskraft vermissen ließ, blieb Sulzbach an den Gastgebern dran, weil die Kreis- und Außenspieler ihre Chancen sicher verwerteten (5:4, 10:9). Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte setzte sich der Favorit etwas ab, doch der 14:10-Pausenstand ließ noch alle Optionen offen.

Doch nach der Pause gewann das "Bayreuth-Syndrom" wieder Oberhand und die Oberpfälzer spielten 15 Minuten lang Handball zum Abgewöhnen. Technische Fehler wechselten sich mit vergebenen Chancen ab und selbst eine Überzahlsituation endete mit einem 3:0-Lauf für die nun warm gespielten Bayreuther. Da hatte die Mannschaft von HC-Trainer Pavel Krizek aber schon längst aufgegeben und fügte sich dem Fluch, der für die Sulzbacher über der Wagnerstadt liegt. Nach dem deprimierenden Zwischenstand von 22:12 ließen die Oberfranken die Gäste wieder etwas ins Spiel kommen, doch die klare 18:30-Pleite war natürlich nicht mehr zu vermeiden.

Die Herzogstädter stehen nun vor den Heimspielen gegen Landshut und Erlangen/Bruck schon mit dem Rücken zur Wand. Es gilt die Pleite in Bayreuth schnell vergessen zu machen und die nächsten Chancen am Schopf zu packen.

HC Sulzbach: Tor: Lotter, Heimpel. Feld: Brockstedt (4), Marco Forster (4), Luber (3), Toni Kreyßig (3), Smolik (2), Björn Kreyßig (2), Benjamin Funke, Florian Funke, Kristian Forster, Krizek.
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