Jahreshauptversammlung der Zimmerstutzengesellschaft 1893 Rosenberg
Bei Nachwuchs hapert's

Sport
Sulzbach-Rosenberg
14.04.2016
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Es fehlt ein Jugendleiter. Entsprechend schwierig gestalten sich die Bemühungen der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft 1893 Rosenberg, im Nachwuchsbereich tätig zu werden.

In der Generalversammlung berichtete Schützenmeister Reinhold Brandl über die Aktivitäten 2015. Demnach hat der Verein 153 Mitglieder an den Oberpfälzer Schützenbund gemeldet. Es gab drei Sterbefälle und einen Austritt. Fünf Mitglieder wurden neu aufgenommen.

Schwer zu begeistern


Brandl wünschte, dass weiter um Mitglieder geworben wird. Dies wäre wichtig für die Nachwuchsbemühungen. Da aber zur Zeit kein Jugendleiter zur Verfügung stehe, sei es schwer, Jugend für den Schießsport zu begeistern. Auch gab Brandl zu verstehen: "Bei uns ist Jedermann willkommen, der Anschluss an einen Verein sucht."

Der Schützenmeister freute sich, dass sich zur Neuwahl Kandidaten stellten. Er bedankte sich bei allen Spendern, Helfern und dem Vorstand für die geleistete Arbeit. Alle Vorkommnisse im Verein könnten auf der Homepage (www. 1893-Rosenberg.de) abgefragt werden.

Schießleiter Leonhard Kurz berichte, dass 2015 das Faschings-, Oster- und Königsschießen absolviert worden sei. Außerdem fanden die Vereinsmeisterschaften für Groß- und Kleinkaliber, Zimmerstutzen, Freie Pistole und Luftdruckwaffen statt. Bei der Stadt- und Gaumeisterschaft stellte 1893 zwei Mannschaften. Bei der Gaumeisterschaft mit Luftgewehr-Auflage siegte die 1. Mannschaft mit Kurt Falk, Richard Bachmeier und Leonhard Kurz.

Ferner wurden Freundschaftsschießen mit einer Bepo-Sportgruppe, der Tischgesellschaft Edelweiß, dem TuS Rosenberg, der FFW Rosenberg, der Rheumaliga, den CB-Funkern, dem Freizeit- und Sportclub Schall'ke sowie mit dem Reservisten- und Soldatenverein ausgetragen.

Aus allen Parteien


Das Dorfkönigschießen sei mit 64 Teilnehmern aus verschiedenen Rosenberger Vereinen ein voller Erfolg gewesen. Dorfkönig wurde mit einem 11,2-Teiler Dr. Stefan Morgenschweis. Beim Stadtratsschießen waren 16 Vertreter aus allen Parteien dabei. Mit einem 36,6-Teiler gewann Maria Boßle. Besonders wurde erwähnt, dass 1893 Rosenberg mit zwei Mannschaften an den Rundenwettkämpfen Altersklasse Auflage zwischen Gau Amberg und Gau Sulzbach teilgenommen hat. Mit von der Partie waren 19 Mannschaften mit 91 Aktiven an den Ständen in Rosenberg, Obersdorf, Sorghof, Karmen-sölden, FSG Amberg, Neumühle und Hirschau. Die Rosenberger wurden Neunter. Im gesamten Jahr wurde im Verein von 13 Schützen auf Blattl- und Ringscheibe geschossen. Jahressieger wurde nach 167 Durchgängen Kurt Falk vor Leonhard Kurz und Richard Bachmeier.

Kassier Günther Weiß legte eine einwandfreie Buchführung und Abrechnung vor. Bürgermeister Michael Göth freute sich über das rege Vereinsleben und die guten Kontakte zu anderen Vereinen. Um die Jugendarbeit wieder zu beleben, übergab er eine kleine Spende.

Gauschützenmeister Joachim Jäger schlug vor, mit anderen Vereinen Kontakt aufzunehmen, um gemeinsam Freizeitgestaltungen oder Treffen, wie Zeltlager oder Wanderungen zu unternehmen. Auch könnte es für Jugendliche von Interesse sein, mit einem Lasergewehr zu schießen, da diese Waffe ungefährlich ist.

Lange Jahre treu


Nach den Berichten wurden Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein durch den Bürgermeister, den Gauschützen- und den Schützenmeister geehrt.

Urkunden und ein Präsent für zehn Jahre erhielten Christa und Martin Erras, Kurt Falk, Manfred Lilla, Martin und Werner Reimer, Herbert Schießl, Hans-Jürgen Stahl, Manuela Stahl sowie Felix und Lukas Stahl; für 25 Jahre Oliver Roth, Jürgen Brünning, Alfred Nägerl; für 40 Jahre Rudolf Winter, Horst Stöckl, Erwin Liedel, Frank Kokott. Für 65 Jahre erhielten Hans Roth und Georg Birner vom Oberpfälzer Schützenbund die neue Köln-Gotha-Nadel in Silber.

Kein Schriftführer


Die Wahl brachte folgendes Ergebnis: Schützenmeister Reinhold Brandl, 2. Schützenmeister Leonhard Kurz, 3. Schützenmeister Martin Partsch, Kassier Günther Weiß, 2. Kassier Christa Erras, Schießleiter Leonhard Kurz, 2. Schießleiter Richard Bachmeier, 3. Schießleiter Hans-Peter Daschner, Schießleiter Pistole Georg Rupprecht, Rüstmeister Michael Hier, Hausmeister Armin Strobel, Revisoren Manfred Lilla und Josef Uhl, Beisitzer Martin Erras, Hans Winter und Heinz Wismeth.. Das Amt eines Schriftführers konnte vorerst nicht besetzt werden.
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