Judith Englhard übernimmt den Vorsitz in der Nachfolge von Heinrich Beer
Blau-Weiß baut Führung um

Mit der BTV-Ehrennadel in Silber zeichnete Vorsitzende Judith Englhard ihren Vorgänger Heinrich Beer aus. Bild: hfz
Sport
Sulzbach-Rosenberg
28.10.2016
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Nach den Wahlen (von links): Bürgermeister Michael Göth, Josef Hassel, Christine Wied, Lothar Sandig, Sonja Melchner, 2. Vorsitzender Dominik Horst, Anita Durst, Vorsitzende Judith Englhard, Ute Habich, Christian Aures und Heinrich Beer. Bild: hfz (2)

Beim Tennisclub Blau-Weiß gibt es einen Wechsel an der Spitze. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht dort eine Frau, die den bisherigen Vorsitzenden Heinrich Beer ablöst.

Er begann seinen Rückblick auf die vergangene Saison mit der Bestellung der fünf Tennisplätze, die bereits zum zweiten Mal eine Fremdfirma ausführte. Alle Tennisplätze sind nun auch mit Spannlinien ausgestattet. Mitglieder bauten sie in Eigenregie ein. Um den gestiegenen Kosten bei der Platzbestellung gerecht zu werden, beträgt die Gebühr für Gastspieler ab der Saison 2017 einheitlich sechs Euro pro Stunde.

Der Vorsitzende Heinrich Beer teilte der Versammlung mit, dass er bei der anstehenden Wahl nicht mehr zum Vorsitz kandidieren werde. Nach zwei Jahren als Vize und zehn Jahren an der Spitze des Vereins sei es für ihn an der Zeit, die Verantwortung in jüngere Hände zu übergeben.

Sportlich erfolgreich


Sport- und Jugendwart Marc Hoßfeld beleuchtete das Jahr aus sportlicher Sicht. Über die Platzierungen der drei Jugendmannschaften und der vier Mannschaften im Erwachsenenbereich äußerte er sich sehr zufrieden. Die U 12-Mannschaft belegte in der Endabrechnung einen hervorragenden zweiten Platz, ebenso die Herren 40. Die Herren 60 hielten nach dem Aufstieg in die Bezirksliga die Klasse souverän. Der Verein beabsichtige, alle Mannschaften im nächsten Jahr wieder zur Medenrunde zu melden.

Gespräche mit Nachbarn


Die Vereinsmeisterschaften bildeten wieder einen Höhepunkt. Sowohl im Jugendbereich als auch erstmals bei den Hobbyspielern wurden die Besten ermittelt. Das Projekt "Kindertennisland" wird fortgeführt; ebenso das Strategietraining für die Jugendmannschaften. Mit benachbarten Vereinen sei Blau-Weiß im Gespräch über Tennisgemeinschaften im Jugendbereich. Auch in die Fortbildung seiner Trainerassistenten werde der Verein weiter investieren. Das Leistungsklassen-Turnier am Lobenhof hatte wieder ein volles Starterfeld mit sehr hohem Niveau.

Verein ist schuldenfrei


Schatzmeisterin Christine Wied bilanzierte in ihrem Rechenschaftsbericht einen ausgeglichenen Haushalt. Der Club sei schuldenfrei und verfüge über ein kleines finanzielles Polster für notwendige Anschaffungen.

Geleitet von Erwin Stief gingen alle Wahlgänge schnell über die Bühne. Erstmals steht jetzt eine Frau an der Spitze des Tennisclubs Blau-Weiß. Judith Englhard, bisher Stellvertreterin von Heinrich Beer, tritt seine Nachfolge an. Ihr steht als Vize Dominik Horst zur Seite. Marc Hoßfeld wurde als Sport- und Jugendwart bestätigt, ebenso seine Stellvertreterin Ute Habich.

Gewählt und in ihren Ämtern bestätigt wurden die Schatzmeisterin Christine Wied, Vergnügungswartin Anita Durst und Schriftführerin Sonja Melchner. Die Aufgaben des Presswarts übernimmt künftig Heinrich Beer. Neu in den Vorstand zogen die Beisitzer Christian Aures und Bernhard Ertl ein. Als Kassenprüfer wurde Josef Hassel bestätigt und Lothar Sandig neu gewählt.

Lob vom Bürgermeister


Bürgermeister Michael Göth lobte den Verein für seine gesellschaftlichen Aktivitäten und die erfolgreiche Jugendarbeit.

EhrungenFür seine Verdienste um den Tennissport bekam Heinrich Beer vom Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Tennisverbands, Johannes Deppisch, eine Urkunde und die Ehrennadel in Silber verliehen. Judith Englhard überreichte die Auszeichnung.

Bei der Jahreshauptversammlung ehrte der Tennisclub Blau-Weiß die folgenden Jubilare:

Zehn Jahre: Alexander Schober, Andreas Schober, Dr. Bernhard Schober, Birgit Schober, Julian Schmidt, Marc Hoßfeld, Erwin Stief, Theo Heinz, Wolfgang Henn.

20 Jahre: Josef Schißlbauer, Gerhard Kohl.

30 Jahre: Stefan Bechtloff.

40 Jahre: Andreas Schober.
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