Judoverein erfolgreich bei Oberpfalz-Einzelmeisterschaft der U 10 und U 12
Fast alle Starter auf dem Podest

Die jungen Sportler des Judovereins zeigten bei den Oberpfalz-Einzelmeisterschaften, was in ihnen steckt. Bild: hfz
Sport
Sulzbach-Rosenberg
17.08.2016
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Mit zehn Startern fuhr der Judoverein Sulzbach-Rosenberg nach Mühlhausen zur Oberpfalz-Einzelmeisterschaft der U 10 und U 12. Seine Mädchen und Buben sammelten dort eifrig Podestplätze.

Sophie Schmeißner wurde in ihrer Gruppe Oberpfalzmeisterin. Pech hatte Cornelia Schart, die in der gleichen Gruppe kämpfte. Sie erreichte den vierten Platz.

Gezielt nutzte Viona Scharping die Fehler ihrer Gegnerinnen aus. Sie eroberte sich den dritten Platz. Auch Emily Beidin zeigte, dass mit ihr zu rechnen ist. Mehrmals konnte man den Sei-o-toshi bewundern, der sich hier sehr bewährte. Die Belohnung folgte mit Silber und dem Vize-Oberpfalzmeistertitel.

Auch Gold dabei


Bei den Jungen ging es nicht minder erfolgreich weiter. Goldmedaillen brachten die Oberpfalzmeister Kilian Löffler, Elias Stubenvoll und Marcel Knaus mit nach Hause. Silber holten Kevin Knaus und Nicolas Nagelschmidt. Bronze konnte sich Jonas Scharping umhängen.

Kilian Löffler war der einzige Sulzbach-Rosenberger Starter in der Altersklasse U 12. Wie immer peilte er von vornherein die oberste Stufe des Siegerpodests an. Seine Fähigkeit, nicht nur rechts, sondern auch links anzugreifen, setzte er dosiert ein. Aufgrund seiner großen Wettkampferfahrung war das Ergebnis dann Gold. Elias Stubenvoll bekam es mit seinem Vereinskameraden Nicolas Nagelschmidt zu tun. Die beiden schenkten sich nichts und lieferten den spannendsten Kampf in ihrer Gruppe ab. Gold erreichte am Ende Elias, Silber ging an Nicolas.

Oberpfalzmeister wurde auch Marcel Knaus. Körperspannung und Wendigkeit waren, neben der Technik, an diesem Wettkampftag seine Markenzeichen. So nutzte er jede Situation zu seinen Gunsten aus und wechselte je nach Lage seine Wurfansätze. Spektakulär anmutend war sein Eingang zu O-Uchi-gari, um dann im Taiotoschi zu werfen. Kevin Knaus überzeugte wieder mit seinem Kampfgeist. Voller Konzentration nahm er jeden Gegner an. Es fehlte nicht viel, und dann hätte statt Silber Gold seinen Hals geziert.

Jonas Scharping kämpfte mit erfahrenen Gegnern, die es verstanden, Finten einzusetzen. Trotzdem gab er bis zum Schluss nicht klein bei. Zwei Widersachern musste er dann doch den Vortritt lassen. Für ihn gab es die Bronzemedaille. Die Betreuer Tim Winkler, Sebastian Eisner und Gerald Schart waren sehr zufrieden mit dem engagierten Einsatz der Wettkämpfer.
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