Nachwuchsarbeit der Volleyballgemeinschaft Sulzbach-Rosenberg trägt allmählich Früchte
Zwei Teams in Amberg erst im Finale gestoppt

Erste Wettkampferfahrungen sammelten diese Sulzbach-Rosenberger Volleyballmädchen in Amberg. Bild: bhi
Sport
Sulzbach-Rosenberg
09.04.2016
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Seit ein paar Jahren ist zum Leidwesen der Volleyballfans in der Herzogstadt um die Volleyballgemeinschaft (VG) Sulzbach-Rosenberg still geworden. Während der Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 strichen fünf Damenmannschaften die Segel - der Verein schien am Boden. Doch er ist dabei, sich wieder hochzurappeln.

Der unermüdliche Einsatz des Vorsitzenden Dr. Karl Schellenberger und seines Trainer- und Funktionärsteams zahlen sich allmählich aus. So bringt die VG inzwischen im Jugendspielbetrieb wieder Mannschaften von der F- bis zur C-Jugend an den Start. Talentierte Spielerinnen aus der C- und B-Jugend verstärken eine Mannschaft, die als Spielgemeinschaft zusammen mit der DJK Ursensollen in der Kreisliga mithalten konnte und die Saison auf einem sicheren fünften Platz beendet hat.

Am Wochenende hatte die neue Volleyballabteilung der DJK Amberg für die Jüngsten (Jahrgang 2004 und jünger) ein großes Turnier ausgeschrieben, das in zwei Leistungsklassen ablief. Die Volleyballgemeinschaft hatte in der Gruppe 1 (Fangen und Werfen) ein Team am Start, die "Wilden Zitronen". In der Gruppe 2, in der nach Volleyballregeln Zwei gegen Zwei spielten, trat sie sogar mit drei Mannschaften an: die Volleyballnixen, die Sulzbacher Volleyballhexen und die Volley-Ballerinas.

Für die Mädchen aus der Herzogstadt, die zu den Jüngsten im Feld zählten, stand ein intensives Turnier bevor, denn es wurde in Gruppen nach dem Modus Jeder gegen Jeden gespielt. Das bedeutete für die Größeren fünf Spiele in der Vorrunde und zwei Platzierungsspiele. Die Kleinen mussten in der Vorrunde dreimal ran. Über ein erfolgreiches Halbfinale zogen sie sogar ins Finale ein. Dort mussten sie allerdings die körperliche Überlegenheit zweier Jungs akzeptieren.

Ebenso erging es dann den Volleyballnixen, die sich mit technisch sauberem Spiel und großer Übersicht ebenfalls bis ins Finale gekämpft hatten. Die Vorteile der zwei Jahre älteren Spielerinnen des Gastgebers waren mit allem Einsatz nicht mehr zu kompensieren. Die beiden anderen Teams wurden in ihren Gruppen jeweils Fünfter und belegten am Ende die Plätze 13 und 15.

Aber es freuten sich alle Teilnehmerinnen über die tolle Gelegenheit, einen ganzen Tag mit der geliebten Sportart zu verbringen, auch wenn der zum Ende hin der Arm vor allem beim Aufschlag immer schwerer zu werden schien. Als Trost gab es dann ja auch tolle Preise, die der Sponsor Sheep-World gestiftet hatte.
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