Schachclub Sulzbach-Rosenberg zieht positive Bilanz
Hochbetrieb an den Brettern

Sport
Sulzbach-Rosenberg
22.12.2015
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Der Schachclub Sulzbach-Rosenberg war in den vergangenen Monaten sehr aktiv. So erfolgte der Umzug ins AWO-Haus in der Langen Gasse 13 in den 1. Stock, in dem man einen größeren Raum mit Kochgelegenheit anmieten konnte. Ein Erfolg war das 2. Nikolaus-Blitzturnier der Jugend. Die große, süße Trophäe gewann wie im Vorjahr Julian Hauer. Sein Bruder Maximilian Hauer hatte keinen so guten Tag erwischt und wurde hinter Manuel Berendes Dritter.

Julian und Maximilian Hauer mischten beim 2. OSJ-Cup in Burglengenfeld mit. In der Altersklasse U 14 belegt Maximilian Hauer bei 16 Teilnehmern einen hervorragenden 2. Platz mit fünf Siegen aus sieben Partien.

Noch besser schnitt Julian Hauer ab, der unter 14 Teilnehmern mit sechs Siegen aus sieben Spielen den 3. Platz erreichte. Die Jugendmannschaft musste gegen den SC Cham ran. Der SC gewann 4:0 und 3:1. In der Tabelle liegt der SC Sulzbach-Rosenberg damit nach zwei Spielen mit 8:0 Punkten auf Platz Eins vor dem punktgleichen SK Schwandorf III. In der nächsten Runde treffen dann die beiden ungeschlagenen Clubs am 23. Januar aufeinander. Hier werden dann sicherlich die Weichen gestellt, wer nächstes Jahr aufsteigen wird.

Nicht so gut lief es bisher für die 1. Mannschaft des SC Sulzbach-Rosenberg. Nachdem die ersten beiden Partien verloren wurden, gelang im letzten Spiel der erste Sieg.

Am Sonntag kam es dann zum Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn Sulzbach und Erbendorf. Die Erbendorfer konnten nur mit sieben Spielern antreten, so dass man kampflos mit 1:0 in Führung ging. Dann allerdings verloren Peter Weszka auf Brett 1 und Hermann Christian auf Brett 2 gegen die wesentlich stärkeren Gegner ihr Partien. Unerwartet verlor dann auch auf Brett 5 Michael Sperber, so dass man schnell mit 3:1 zurücklag.

Glücklicherweise erzielte dann Michael Frey auf Brett 6 ein Unentschieden. Souverän spielte wieder einmal Altmeister Hermann Hese auf, der seinen Gegner gekonnt in Schach hielt und dann seine Bauern durchbringen konnte. Nach fünf Stunden Spielzeit gelang es Jürgen Wyrobisch erneut, seinem Gegner durch Dauerschach ein Remis abzutrotzen. Am längsten spielte auf Brett 7 Lukas Pilhöfer, der in einem langen Endspiel seinen Bauern umwandeln konnte und dann gewann.

Mit 4:4 Punkten gelang ein letztlich glückliches Unentschieden. Punktgleich mit Erbendorf liegt man jetzt mit 3:5 Punkten auf Platz 8 der Tabelle. Das nächste Spiel findet am 17. Januar in Oberviechtach gegen den Tabellenletzten statt. Auch hier erhoffen sich die Herzogstädter einen Sieg, um sich vorzeitig von den Abstiegssorgen zu befreien.
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