Sulzbacher Handballer gehen ohne Torjäger Jiri Smolik in Haunstetten unter
Eine zu einfache Erfolgsformel

Sport
Sulzbach-Rosenberg
14.12.2015
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(cwh) Auch das dritte und letzte Auswärtsspiel vor der Winterpause verloren die Bayernliga-Handballer des HC Sulzbach. Zwar konnten die Herzogstädter bis auf Top-Torjäger Jiri Smolik diesmal mit einer fast kompletten Mannschaft antreten, doch der TSV Haunstetten ließ in eigener Halle nichts anbrennen und siegte klar mit 40:29.

Durch den zeitgleichen Erfolg des TV Erlangen-Bruck überwintern die Oberpfälzer nun auf Platz zwölf, der ziemlich sicher nicht zum Klassenerhalt reicht. Nun hoffen die Jungs von Trainer Pavel Krizek auf die Rückkehr des tschechischen Führungsspielers und auf die stattliche Anzahl von neun Heimspielen im neuen Jahr. Bei den Schwaben ließen sich die Gäste aus der Oberpfalz bereits in den ersten Minuten den Schneid abkaufen. Schnell stand es 7:3 für die Haunstettener, und auch wenn die Sulzbacher nun endlich im Spiel angekommen waren, hielt der Vorsprung der Augsburger an.

Dabei profitierten die Gastgeber vor allem von den reichlichen Geschenken des HC Sulzbach. Fehler HCS - Ballverlust - Tempogegenstoß - Tor für den Gastgeber, so lautete die Erfolgsformel der Schwaben, die ihre Chancen im Gegensatz zu der Krizek-Truppe gnadenlos nutzten.

Bis zum 14:11 konnten die Gäste noch einigermaßen mithalten, doch dann sorgte ein Zwischenspurt der Haunstettener für den bereits spielentscheidenden 19:12-Halbzeitstand. Nichts Neues dann in der zweiten Hälfte. Auch wenn ab und an einige schöne Treffer gelangen, die Fehlerquote blieb hoch und der Vorsprung der Gastgeber pendelte sich zwischen sieben und zehn Toren ein (25:15). Eine Rote Karte für Rechtsaußen Marco Forster verbesserte die Situation natürlich auch nicht, doch auch mit dem Kapitän hätten die Sulzbacher an diesem Tag keine Chance gegen die auf allen Positionen agileren Gastgeber gehabt.

Einzig Björn Kreyßig und Benjamin Funke verdienten sich gute Noten, dem Rest des Teams fehlte die führende Hand eines Jiri Smolik, aber auch die eigene Motivation, die man für einen Erfolg bei den Schwaben gebraucht hätte. Am Ende spiegelt das Endergebnis von 40:29 den Spielverlauf völlig korrekt wieder. Nun gilt es die negativen Erlebnisse der letzten drei Spieltage aus den Köpfen zu bringen. Das die Mannschaft mehr kann ist jedem klar, doch aus dem Tief muss sie sich nun am eigenen Zopf herausziehen.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Björn Kreyßig 8 (3), Benjamin Funke 5, Luber 5 (1), Marco Forster 3, Toni Kreyßig 3, Brockstedt 3, Florian Funke 1, Kristian Forster 1, Meta, Krizek.
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