1. Großenfalzer Dorfkirwa
Riesen-Baum zeigt Kirwazeit

Mit fast 35 Metern Höhe grüßt der Kirwabaum von der 1. Großenfalzer Dorfkirwa 2016 - die Saison ist eröffnet. Bilder: fnk (3)

Neuer Termin und neuer Veranstaltungsort: Einen tollen Start zauberte die 1. Großenfalzer Dorfkirwa auf die Bühne. Bereits zum inoffiziellen Beginn sorgte das Schlachtschüsselessen für einen sensationellen Erfolg. Mit fast 35 Metern Höhe zeigt seit Samstag der Kirwabaum allen die zünftige Zeit in Großenfalz an. Heute ist Nachkirwa mit Musik und Baumverlosung.

Die große Herausforderung, die 1. Großenfalzer Dorfkirwa in Eigenregie zu organisieren, bedeutete für die Kirwagesellschaft viele Stunden Arbeit und Organisation im Vorfeld. Doch es hat sich gelohnt, denn bereits bei der inoffiziellen Eröffnung am Freitagabend gingen beim traditionellen Schlachtschüsselessen über 60 Portionen über die Theke.

Schwere Arbeit


Der Samstagmorgen begann mit Schwerstarbeit für die Burschen, denn im Stadtwald wurde der von Bürgermeister Michael Göth spendierte Baum zu Fall gebracht. Unterdessen ging es bei den Moidln mit ihren Helferinnen beim Kränzebinden hoch her. Am neuen Standort wurde zudem fleißig geschaufelt, um das zwei Meter tiefe Loch auszuheben. Am Nachmittag fanden sich dann Dorfbewohner, Freunde und die Illschwanger Kirwaleit zum Aufstellen ein. Unter Leitung von Altmeister Manfred Pickel wurde die fast 35 Meter lange Fichte in die Höhe gebracht. Nur mit Muskelkraft der vielen Helfer und unter Zuhilfenahme der sogenannten "Schwalben" aufgestellt, strahlt nun das Wahrzeichen ins Umland und kündet vom Beginn der Kirwan im Sulzbacher Land.

Am Festplatz in und um das Festzelt versammelten sich am späten Nachmittag bei herrlichem Wetter die ersten Gäste und genossen die breite Angebotspalette vom Kirwawirt Reinhard Kohl. Auch der Duft von Schleichers Grillmakrelen stieg sofort in die Nase. Mit zünftiger Blasmusik sorgte "Die Böhmische 13" für eine richtige Einstimmung zur Kirwa.

Am Abend stieg die gute Laune mit bester Partymusik vom "Boarisch Buam Xpress" mit einer Auswahl die von Volksmusik über Oldies bis zu aktuellen Hits reichte. Eine große Bar der Kirwaleit wurde zudem zum Anziehungspunkt. Besonders wurde und wird von den Veranstaltern aber auf die Einhaltung des Jugendschutzes geachtet.

Heute Nachkirwa


Am Sonntag stand die Ermittlung des Oberkirwapaares im Fokus. Am heutigen Montag geht mit der Nachkirwa nochmals die Post ab. Wer Zeit hat, ist ab 10 Uhr zum Frühschoppen und anschließend zum Mittagstisch eingeladen. Am Nachmittag treibt selbstverständlich der Kirwabär sein Unwesen in der Ortschaft und hofft, etwas für die Kirwakasse herauszuholen. Ab 18 Uhr startet die Großenfalzer Dorfkirwa mit der Band "Wos woiss i" in den Endspurt. Um ca. 22 Uhr werden der Kirwabaum sowie viele Sachpreise verlost.
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