3. Tag der Elektro-Mobilität am 10. September am Dultplatz
„Euphorie für Elektroautos entfachen“

Vorstellung des Tages der Elektromobilität mit (von links) Norbert Hammermeister, Waldemar Popov, Bürgermeister Michael Göth, Markus Dollacker (ZEN-Förderverein), Geschäftsführer Gerhard Kopf, stellvertretender Landrätin Brigitte Bachmann, Ludwig Meier, Klimamanagerin Katharina List sowie Thomas Reiß von den Stadtwerken Amberg). Bild: Royer
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Sulzbach-Rosenberg
01.09.2016
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Ein wichtiger Themenkomplex ist für das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) des Landkreises unter anderem die Mobilität. "So, wie unsere Gesellschaft Mobilität momentan versteht und ausübt, ist sie nicht zukunftsfähig und verantwortungsvoll kommenden Generationen gegenüber", erklärte Geschäftsführer Gerhard Kopf beim Pressetermin am Dultplatz.

Nachhaltige Mobilität


Deshalb beschäftige sich das ZEN seit vielen Jahren mit der Herausforderung einer nachhaltigen Mobilität. Als essenziellen Faktor und wichtige Chance werde dabei die Elektromobilität gesehen. Kopf erinnerte bei der Programmvorstellung daran, dass von 89 873 im Landkreis zugelassenen Fahrzeugen nur 81 (0,09 Prozent) zu 100 Prozent elektrisch und 101 (0,11 Prozent) als Hybrid betrieben werden.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das ZEN, innerhalb der europäischen Mobilitätswoche, in Kooperation mit der Stadt Sulzbach-Rosenberg und dem "Institut neue Mobilität" am 10. September zum dritten Mal den Tag der Elektromobilität am Dultplatz. Einen Tag lang präsentieren sich zahlreiche Aussteller mit Fahrzeugen - vom Stadtflitzer bis zum Kleintransporter und Pick-up, Elektromotorrädern und -Rollern, E-Bikes, Hybridfahrzeugen - auf dem Dultplatz in der Herzogstadt den Interessierten und Neugierigen.

Auf einem kleinen Parcours können die E-Fahrzeuge "getestet" werden. Für Motorsportbegeisterte stellt das "Running Snail Racing Team" der Technischen Hochschule Amberg-Weiden den durch ein Studentenprojekt entwickelten Elektro-Rennwagen RS 14 vor. "Wir wollen mit dieser Veranstaltung erreichen, dass mit den Elektro-Autos die gleiche Euphorie entfacht wird, wie mit den E-Bikes", merkte ZEN-Förderer Markus Dollacker an.

Neben der Fahrzeugausstellung gibt es Infos über Ökostrom und Lademöglichkeiten. Auch die Kleinsten können E-Mobilität mit Mini-E-Crossern erfahren. Ein Laufsteg der E-Mobile rundet die Veranstaltung ab. Vorträge und Erfahrungsberichte von Elektrofahrern ergänzen das Messeprogramm.

"Ziel ist es, das Thema Elektromobilität zugänglich und erfahrbar - im wahrsten Sinne des Wortes - für unsere Bürger zu machen. Damit will das ZEN einen Beitrag leisten, den Durchbruch für Elektrofahrzeuge in Bayern zu unterstützen", so Kopf . (Zum Thema)
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