Abschluss anden Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinder- und Sozialpflege
Raus aus dem Trainingslager

Die besten Absolventen der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinder- und Sozialpflege (vorne, von links) Verena Meißner, Maria Berndt, Ann-Katrin Reichl, Sabrina Scharl und Simone Zeltner sowie (dahinter, von links) Studiendirektorin Angelika Aures, die Leiterin der Berufsfachschule, Mathilde Schießlbauer, Fachoberlehrerin und Bildungsberaterin am AELF, Oberstudiendirektor Bernhard Kleierl und die Vorsitzende des Elternbeirates Sidonie Strobel-von Eyb. Bild: gf

An den Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinder- und Sozialpflege gab es Zeugnisse, aber auch gute Ratschläge.

Sechs Assistentinnen, 13 Helferinnen für Ernährung und Versorgung, 19 Kinderpfleger sowie 23 Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer durften die Schule erfolgreich verlassen. In Anlehnung an die erst kürzlich zu Ende gegangene Fußball-Europameisterschaft meinte Oberstudiendirektor Bernhard Kleierl, Leiter des Beruflichen Schulzentrums in Sulzbach-Rosenberg, dass nun das "Trainingslager Berufsfachschule" vorbei sei. Im künftigen Berufsfeld müssten die Absolventen am Ball bleiben. Das Spiel im Arbeitsleben solle fair ablaufen und keiner sollte verzagen, wenn er nicht gleich das erste Tor schießen könne. Die Chance dafür werde sicher nicht ausbleiben.

Als staatlich geprüfte Helfer oder Assistent für Ernährung und Versorgung seien die Absolventen bestens auf ihren künftigen Beruf vorbereitet. Das gelte auch für Kinderpfleger, für Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer. Mit der bestandenen Prüfung hätten Schüler gezeigt, dass sie das in der praxisorientierten Ausbildung Erlernte auch anwenden können.

Zusätzlicher Weg


Einige Abgänger der Berufsfachschule hätten obendrein den mittleren Bildungsabschluss erreicht und könnten nun auch eine berufliche Weiterorientierung oder einen zusätzlichen schulischen Weg einschlagen. Alle hätten nun ein bärenstarkes Fundament für berufliche Qualifikation und Weiterbildung gelegt, denn den meisten stünden immerhin etwa 50 Berufsjahre bevor, so Kleierl. "Sprache schafft Gemeinschaft", betonte die Elternbeiratsvorsitzende Sidonie Strobel-von Eyb. Der heutige Abschluss zeige, dass sich die Mühe und drei Jahre Lernen gelohnt hätten. Damit das Zurückdenken an die Schulzeit leichter falle, überreichte Sidonie Strobel-von Eyb allen Absolventen eine bunte Kaffeetasse für den künftigen Arbeitsplatz.

Bei der künftigen Berufsausübung spiele die Sprache eine wichtige Rolle, betonte Mathilde Schießlbauer, Fachoberlehrerin und Bildungsberaterin am Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (AELF). In Dienstleistungs- und Betreuungsberufen, bei der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder älteren Menschen sei menschlicher Kontakt über die Sprache wichtig.

Fundierte Ausbildung


In der Gesellschaft werde die Nachfrage nach Betreuungs- und Versorgungsleistungen ansteigen. Um den Ansprüchen in den Fachbereichen Speisezubereitung, Haus- und Textilpflege gerecht zu werden, sei eine fundierte Ausbildung, wie sie die Absolventen nun vorweisen können, notwendig, aber nun stünden auch berufliche Fort- und Weiterbildungen im Raum. Den Staatspreis für den besten Abschluss in Ernährung und Versorgung (EV 12) erhielt Ann-Katrin Reichl, Preise des Landkreises gingen an Verena Meißner, Maria Berndt und Sabrina Scharl, einen Buchpreis erhielt Simone Zeltner als Klassenbeste in der EV 11.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.