Acht Soldaten- und ReservistenkKameradschaften im Kreisverband Sulzbach-Rosenberg halten ...
Mahner für den Frieden sein

Traditionen pflegen, die Verbindung zur Bundeswehr aufrecht erhalten, Mahner für den Frieden sein - das schreiben sich die Soldaten- und Reservistenvereine auf die Fahnen. Ihr Dachverband, der Bayerische Soldatenbund, unterstrich das einmal mehr bei seiner Jahresversammlung.

Vertreter der acht Kameradschaften im Kreisverband Sulzbach-Rosenberg kamen im Gasthof Zum Wulfen zusammen. Die ausrichtende Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Sulzbach-Rosenberg stellte deren Vorsitzender Franz Schneller kurz vor. Sie besteht heuer 140 Jahre, die er in einer kurzen Chronik zusammenfasste.

Trauer um Georg Ibler


Kreisvorsitzender Horst Embacher ließ zu Ehren der verstorbenen Mitglieder den "Guten Kameraden" als Trompetensolo spielen. Ein großer Verlust sei mit dem Tod des Illschwanger Vorsitzenden Georg Ibler zu verzeichnen gewesen. Seine Nachfolge trat Hermann Renner an.

Im Tätigkeitsbericht blickte Embacher auf die Bezirksversammlung in Hohenschambach zurück. Bei den Neuwahlen wurde er als Vorsitzender bestätigt. Auf ihre Tagesfahrt nahm die SRK Sulzbach-Rosenberg auch Gäste aus dem Kreisverband mit ins BMW-Werk Dingolfing. Das Wanderpokalschießen in Sulzbach-Rosenberg fand guten Anklang und stärkte die Gemeinschaft. Ein Reservistenseminar in Roth und der Weihnachtsmarkt der Brigade 12 in Amberg hielten die Kontakt zur Bundeswehr aufrecht. Bei der SRK Königstein wurde Horst Pirner an der Spitze von Stefan Vogl abgelöst. Er stellte sich der Versammlung vor. Die Vereine aus dem Kreisverband beteiligten sich an der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge und waren zu deren oberpfalzweiten Empfang geladen.

Schießen in Neukirchen


Horst Embacher wies auf das Kreispokalschießen am Donnerstag, 20. Oktober, in Neukirchen hin. Mit Infos über Änderungen beim Landesverband schloss er seinen Bericht. Kassenwart Hermann Specht zog eine zufriedenstellende Bilanz. Die Kassenprüfer Franz Müller und Rudolf Gruber bestätigten die Buchführung und führten die Entlastung herbei.

s Bürgermeister Michael Göth übermittelte die Grüße der Stadt und wies auf das gute Einvernehmen mit seiner SRK hin. Diese werde geschätzt für ihre Mitwirkung am Volkstrauertag mit Sammlung, die Pflege des Soldatenfriedhofs und ihre Veranstaltungen. Er appellierte zum Weitermachen bei den gestellten Aufgaben.

Zum Schluss der Versammlung warnte Kriminalhauptkommissar Walter Zimmermann vor Wohnungseinbrechern. Er bot Tipps der Polizei zur Sicherung von Fenstern und Türen an. Von körperlichem Widerstand bei einem Zusammentreffen mit Einbrechern riet er dagegen ab. "Personenschäden sind die Sache nicht wert", gab er zu bedenken.
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