Als Hotelfachfrau zurück nach Nepal
Ein letztes "Namaste" von Leesa Shresta

Vielfältige Beziehungen pflegen Bürger der Herzogstadt mit dem Himalaya-Staat Nepal. Insbesondere mit dem Ort Gerkuthar, wo der Vater von Leesa Shresta (rechts) mit Manfred Härtl eine Schule gründete. Nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur Hotelfachfrau bei der Familie Nägerl in Illschwang verabschiedete sich die 29-jährige Nepalesin jetzt von Bürgermeister Michael Göth (links) im Rathaus. Sie kehrt nun zurück in ihr Heimatland. Bild: Royer
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Sulzbach-Rosenberg
15.09.2016
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Für sie war es eine wunderschöne Zeit unter vielen Freunden. Die 29-jährige Nepalesin Leesa Shresta sagt nun nach vier Jahren in Deutschland am 25. September der Herzogstadt ein Lebewohl. Es geht zurück in ihre Heimat im Himalaya, wo sie schon große Pläne schmiedet.

Bekannt ist die junge Frau in Sulzbach-Rosenberg vor allem durch Manfred Härtl ("Opa Mane"), der die Tochter seines bereits verstorben Freundes und Geschäftspartners Om Man Shresta für drei Jahre bei sich aufnahm; ein Jahr lebte sie auch in Köln. Leesa absolvierte nach einem Praktikum in der Brauerei Fuchsbeck eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im Landhotel "Weißes Ross" in Illschwang.

Wie die junge Frau, die bereits einen Bachelor (Diploma in Finance) in der Tasche hat, im Pressegespräch angab, wird sie im Januar mit ihrem Freund, der zurzeit als Lehrer in China arbeitet, Hochzeit feiern. Danach will sie sich um den Bau eines weiteren Gebäudes für die Om Mane Public School in Gerkhutar kümmern, die maßgeblich von der Initiative "Wir helfen Nepal Amberg-Sulzbach" gefördert wurde.

Von all diesen Entwicklungen erzählte die Nepalesin auch Bürgermeister Michael Göth bei einem Abschiedsbesuch, darunter auch die Überlegung, eventuell einmal ein eigenes Restaurant in ihrer Heimat zu eröffnen - über die nötigen Erfahrungen verfüge sie ja jetzt.

Am meisten beeindruckte Leesa Shresta, so erzählte sie im Rathaus, die Hilfsbereitschaft der Menschen hier in Sulzbach-Rosenberg und in Deutschland. "Alle waren so freundlich zu mir, es gab so viele Kontakte mit Menschen aller Altersgruppen. Dafür und für die enorme Spendenbereitschaft, auch beim letztjährigen Erdbeben, bin ich sehr dankbar!"

Ein letztes "Namaste" (Hallo) wird dann am Donnerstag, 22. September, im Gewölbe-Keller von Hans Ertel gesprochen, wo sich die Sympathieträgerin persönlich von den engeren Freunden verabschiedet.
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