Apothekenmuseum zieht positive Bilanz nach einem Jahr: 2000 Besucher
Geschichte hat hier Zukunft

Museumsgründer und -leiter Dr. Markus Lommer feierte mit vielen Gästen das einjährige Bestehen des Apothekenmuseums. Bild: cog

Seit exakt 365 Tagen macht das Apothekenmuseum, hervorgegangen aus der ehemaligen Hof-Apotheke, 500 Jahre Oberpfälzer Pharmaziegeschichte lebendig, zeigt die Baugeschichte des Marktplatzes und beleuchtet die Katastrophe des Stadtbrands. In dem einen Jahr seines Bestehens besuchten schon fast 2000 Besucher das Museum.

Das feierte Dr. Markus Lommer, Museumsgründer und -leiter, mit Sonderführungen. Zusammen mit Apothekerin Helma Koch erläuterte er die Schätze des Hauses, darunter Flaschen, in denen früher in der Apotheke Heilwasser verkauft wurde. Diese schweren Steingutflaschen hatte er in der einstigen Toilettengrube des Hauses gefunden.

Auch der Eine-Welt-Laden, der sich schon seit Oktober 1994 in einem Teil der früheren Apotheken-Räume befindet, präsentierte sein breites Sortiment. Das ehrenamtliche Team informierte über den Fairen Handel.

Ein Höhepunkt des Jubiläums war am Samstagabend ein Empfang in den Räumen des Museums. Nicht nur die vielen Helfer und Freunde, die die Entstehung von den ersten Ideen bis zur Eröffnung unterstützt hatten, waren da, sondern auch Apotheker und Drogisten sowie Vertreter der OTH Amberg. Später am Abend kam auch noch die Bettler-Bigband vorbei.

Alle Räume des Museums waren geöffnet, der Medizinpflanzengarten stimmungsvoll beleuchtet. Bei Knabbereien und Getränken aus dem Eine-Welt-Laden lauschten die Besucher Dr. Lommers Ausführungen zur Geschichte der Stadt, der ehemaligen Hofapotheke und des jetzigen Museums. Gern stimmten sie in seinen Trinkspruch ein: "Auf die Zukunft der Geschichte!"
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