Arbeiten am Brunnen vor Christuskirche abgeschlossen
Delfine tummeln sich im Brunnenwasser

Der bekannte Brunnen am Eingang zur Neustadt ist nach beendeter Sanierung wieder in Betrieb gegangen. Das Wasserspiel wurde anlässlich der Einweihung der Christuskirche im Jahr 1959 enthüllt. Entworfen hat es der Münchener Bildhauer Heinrich Faltermeier. Bild: Royer

Gut zwei Jahre durften sich die steinernen Delfine am gleichnamigen Brunnen nicht im Wasser tummeln. Die marode Pumpen-Stube samt Elektrik und beschädigte Steine machten eine längere Zwangspause für das Wasserspiel notwendig. Für den sich im Besitz der evangelischen Gemeinde Christuskirche befindlichen Brunnen hatte die Stadt vor drei Jahren die Wartung übernommen. Im Stadtrat kam die Thematik wiederholt zur Sprache.

In der letzten Märzwoche gingen nun letzte Bauarbeiten über die Bühne. In Kooperation sorgten die Fränkische Baugesellschaft (N-Ergie) und der städtische Bauhof dafür, dass eine neue Stromleitung unterirdisch mit dem Verteilerkasten bei Foto-Neuber verbunden werden konnte. Außerdem gewährleistet nun ein neues Pumpwerk beständigen Wasserzufluss, Schäden an der Einfassung sind ebenfalls behoben.

In einer Broschüre der Christuskirche von 1964 heißt es in der Betrachtung des von Heinrich Faltermeier gestalteten Brunnens: "Er ist ein Symbol des rettenden Christus. Ein hochschnellender Delfin wird von einem zweiten brüderlich umspielt. Nach der Arion-Sage tragen Delfine Schiffbrüchige ans rettende Ufer. Immer wieder erscheint der Delfin in der altkirchlichen Kunst als königliches Tier in der Gemeinschaft mit Jesus. Das Delfin-Paar geleitet die Gemeinde zum heiligen Raum".
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