Arbeitskreis „Bildungsraum KiTa“
Ein Top-Manager käme ins Schwitzen

Wer sich gern auf Kinder und ihre Welt - oft auch in der freien Natur - einlässt, der ist im Beruf des Erziehers gut aufgehoben. Bild: bba

Der berufliche Umgang mit Kindern ist beileibe kein gewöhnlicher Broterwerb, sondern eine Aufgabe, die viel Herzblut und Qualifikation erfordert.

Erzieher oder Kinderpfleger seien keine Jobs, sondern eine Berufung, findet der Arbeitskreis "Bildungsraum KiTa" in Sulzbach-Rosenberg, der im Anschluss an das Projekt "Bildungsregionen in Bayern" gegründet wurde.

Man könnte jetzt die Anforderungen an den Beruf einzeln aufzählen. Aber eine erfahrene Sozialpädagogin hat es mal in einem Satz unnachahmlich ausgedrückt: "Gerade von der Kita-Leitung werden oft Fähigkeiten erwartet, die so umfangreich sind, dass sogar Top-Manager ins Schwitzen kämen."

Wie wichtig Bildung und Erziehung in den ersten sechs Lebensjahren sind, ist längst bekannt. Der Erzieher-Beruf gilt deshalb inzwischen als anspruchsvolle Dienstleistung. Das Erbe der weniger guten Bezahlung und des geringen Ansehens ist aber geblieben. Nicht zuletzt deshalb üben den Beruf zu über 90 Prozent Frauen aus. Und können darin offensichtlich Zufriedenheit finden. Im Arbeitskreis war zu hören: "Es ist ein phantastischer Beruf. Abwechslungsreiche Herausforderungen, die Begeisterungsfähigkeit und das Lachen der Kinder machen ihn so wertvoll und besonders."

Junge Leute, die sich für den Beruf des Erziehers oder Kinderpflegers interessieren, können jederzeit bei den Einrichtungen in Sulzbach-Rosenberg hospitieren und sich genauer über die damit verbundenen Aufgaben informieren, denn pädagogischer Nachwuchs wird dringend gesucht. Ansprechpartner sind die einzelnen Kindertagesstätten.

Die AusbildungDer klassische Werdegang des Erziehers umfasst fünf Jahre Ausbildung an einer Fachakademie für Sozialpädagogik. Davon entfallen zwei Jahre auf ein sozialpädagogisches Seminar mit viel praktischer Tätigkeit und dem Abschluss als Kinderpfleger, weitere zwei Jahre auf den Besuch der Fachakademie. Dazu kommt ein Berufsanerkennungsjahr in einer Einrichtung. Beim Kinderpfleger besteht die klassische Ausbildung im zweijährigen Besuch einer Berufsfachschule für Kinderpflege.
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