Arbeitslosenquote stagniert – Lager und Logistik suchen weiter Fachkräfte
Nach wie vor 2,9 Prozent

In der Herzogstadt ist die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin rege. Im Bezirk der Geschäftsstelle Sulzbach-Rosenberg ging die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November geringfügig zurück. Im Vergleich zum November des vorigen Jahres stieg sie aber spürbar an.

Mitte November waren im Sulzbach-Rosenberger Geschäftsstellenbezirk rund 750 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, zwei weniger als im Vormonat. Gegenüber dem November des Vorjahres stieg die Arbeitslosigkeit um rund 60 Personen bzw. 8,1 Prozent an. Die Arbeitslosenquote blieb von Oktober auf November unverändert bei 2,9 Prozent. Im November des Vorjahres betrug sie 2,7 Prozent.

"Die marktübliche Fluktuation und eine anhaltende Nachfrage nach Helfern und Fachkräften der Bereiche Lager und Logistik durch Zeitarbeitsunternehmen verhindern derzeit noch einen jahreszeitlich üblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit", erklärte der verantwortliche Geschäftsstellenleiter Franz Elsner.

Die weiterhin stabile konjunkturelle Entwicklung im Agenturbezirk Schwandorf wirke sich nach wie vor auch sehr günstig auf die Region Amberg-Sulzbach aus. In einigen Wirtschaftsbereichen seien trotz erster saisonaler Kündigungen durch Bau- und Baunebenbetriebe zum Jahresende ständig Abgänge "in Arbeit" zu verzeichnen.

Besonders gute Beschäftigungschancen bestünden in der Elektrobranche, im Heizungs- und Metallbau sowie in Spenglereien, schloss der Geschäftsstellenleiter.
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