Auf den Spuren der Geschichte
Von der Grube bis zur Dorfumsiedlung

Die Gemeinschaft St. Georg (GSG) wanderte mit dem ehemaligem Bergmann Georg Schaller auf dem nördlichem Bergbaupfad. Vom Feuerhof aus führte der Weg über die Bruchfelder zur Grube Karoline mit dem Förderschacht Klenze. Mit 125 Metern Tiefe war sie von 1912 bis 1962 Hauptfördergrube des Sulzbacher Bergbaus und mit den Gruben Etzmannsberg und Fromm untertage verbunden. Dort fuhren 1000 Bergleute ein und förderten bis zu 2000 Tonnen Eisenerz täglich. Als 1958 der Annaschacht fertiggestellt wurde, verfüllte man die Grube Karoline. Weiter ging es nach Großenfalz, wo sich der Wetterschacht für das Feld Großenfalz befand. Das Feld wurde von 1962 bis 1975 betrieben und war mit einer vier Kilometer langen Strecke mit dem Annaschacht verbunden. In "Alten Großenfalzer Dorf" erwartete Bergmann und zweiter Vorsitzender des Bergknappenvereins, Georg Rubenbauer, die GSG-Wanderer. Er erzählte als "Hiesiger", wie die Dorfumsiedlung vor 52 Jahren vor sich ging und zeigte den Weiher, der durch die Absenkung entstanden war. Ferner waren außerdem noch alte Mauern, Gartenzäune und Obstbäume zu sehen. Am Ende der dreistündigen interessanten Begehung kehrte man beim Bartl ein, und Georg Schaller erzählte noch die ein oder andere Geschichte aus seinem langen Bergmannsleben. Bild: ksa

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