Auftakt zur baulichen Umgestaltung der Dorfmitte
Luft und Licht in Rosenberg

Der neue Parkplatz anstelle der bisherigen Videothek ist am unteren Bildrand erkennbar. 14 Stellflächen werden dort künftig zur Verfügung stehen.

Sie wird zusehends besser, die innerörtliche Qualität Rosenbergs: Nachdem schon an der Flei die Umgestaltung läuft, startete nun auch am Dorfplatz eine wichtige Aktion: Dort, wo bisher die Videothek stand, wird bald ein begrünter Parkplatz zum Verweilen einladen. Zur Kirwa allerdings wird das nichts mehr.

Viele hatten sie schon immer als Schandfleck und städtebauliche Sünde angesehen, die plattenverkleidete Videothek an der Kreuzung Rosenbach-, Haupt- und Erzhausstraße. Schon lange stand sie leer, die Stadt hat das Grundstück gekauft und den Betonklotz abgerissen.

Jetzt geht es in die Tiefe: Die Bagger haben das Wort, der Untergrund wird vorbereitet für eine neue Nutzung. Bürgermeister Michel Göth stellte gestern gemeinsam mit Bauleiter Michael Dittmann vom Planungsbüro das Projekt vor. "Es entsteht ein neuer Parkplatz mit 14 Stellflächen", kündigte das Stadtoberhaupt an. Mit Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn, Liegenschaftsverwalter Hans-Jürgen Winter und Projektbearbeiter Roland Greipel waren einige Stadträte gekommen, um sich das Areal anzusehen.

Platz zur Verfügung


Die Erschließung erfolge von Norden, von der Hauptstraße her, die Ein- und Ausfahrt werde neben die bestehende private Zufahrt des Gebäudes Hauptstraße 22a gelegt. "Durch diese Anordnung verbleibt sowohl auf der Ost- als auch der Westseite des bestehenden Platzes eine zusammenhängende Fläche, die später als Aufenthaltsbereich genutzt werden kann", erläuterte Dittmann den Gästen aus Wirtschaft und Politik bei der Baustellenbesichtigung.

Das Nachbargebäude erhalte durch neue Planung auf der Südseite, wo bisher die Videothek angebaut war, mehr Luft und Licht. Die Abgrenzung und Abschirmung zur Staatsstraße werde ein Grünstreifen mit Bäumen und einer Hecke bilden, kündigte der Planer an. "Die bestehende Fußgängerverbindung entlang der Staatsstraße bleibt bestehen, die Passanten werden über den Parkplatz geleitet", so Dittmann.

14 Stellflächen entstehen in zwei gegenüberliegenden Reihen, eine davon ist als Behindertenparkplatz ausgelegt. Granit-Groß- und Kleinsteinstein mit Rasenfuge bildet den künftigen Belag, ergänzt durch Asphaltstreifen.

Ende Oktober fertig


Architekt Michael Dittmann und Jürgen Pichl von der ausführenden Baufirma zeigten sich zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können. Die Arbeiten starteten in der Woche nach der Rosenberger Kirwa, demnach werde der Parkplatz bereits Ende Oktober fertig sein.

"Dann ist er zum Rosenberger Weihnachtsmarkt schon fester Bestandteil der städtebaulichen Verbesserungen in Rosenberg!", freute sich Bürgermeister Michael Göth abschließend.

DatenGesamtkosten inkl. Abbruch und Ingenieur-Leistungen 253 393 Euro

Putz- und Pflanzarbeiten sowie Straßenbeleuchtung 31 000 Euro

Parkplatzgestaltung 96 600 Euro

Zuwendungen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm 80 % 201 900 Euro

Fläche circa 500 Quadratmeter
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