Aus dem Jahresbericht des Herzog-August-Gymnaskums
Bewegte Pause und viel Kunst

Wie umfangreich Angebot und Aktivitäten des HCA-Gymnasiums sind, dokumentiert der Jahresbericht. Von Kunst über Sport, Wissenschaft, internationale Beziehungen bis zum neuen Konzept der "Bewegten Pause" reicht die Palette. Bild: Gebhardt

Mit beachtlichen Leistungen warteten die Abiturienten des Herzog-August-Gymnasiums (HCA) bei der Abiturprüfung 2016 auf und erreichten einen Notendurchschnitt von 2,23. Von 96 Schülern bekamen 93 das Abschlusszeugnis.

Kunst und die Kunsterziehung seien ein wesentlicher Bestandteil des Schullebens am HCA, schrieb Schulleiter Dieter Meyer im Vorwort des Jahresberichts. Die Schule wirkte bei der diesjährigen Landesausstellung des Hauses der bayerischen Geschichte zu Kaiser Karl IV. mit. Junge Deutsche und junge Tschechen präsentierten ein Projekt über eine friedliche gemeinsame Zukunft. Dies sei das Ergebnis einer reibungslos funktionierenden Zusammenarbeit mit dem Gymnasium in Rumburk in Tschechien.

Das Projekt "Schule ohne Rassismus, Schule ohne Diskriminierung" hat die Abiturklasse organisiert und damit zukunftsweisende Ideen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit dem Vermächtnis von Christian August verknüpft: die individuellen Rechte jedes Einzelnen zu achten, durch Großzügigkeit, Weltoffenheit und Toleranz eine Gemeinschaft freier Menschen zu ermöglichen, betonte der Schulleiter bei der Abifeier.

Schulsanitätsdienst


Unter der Rubrik Schulgemeinschaft listet der Jahresbericht vielfältige Aktivitäten auf. Getreu dem Motto von Winston Churchill "Keine Stunde, die du mit Spiel und Sport verbringst, ist eine verlorene Stunde", gibt es seit dem Schuljahr 2015/2016 die bewegte Pause. Da der Schulunterricht fast die ganze Zeit sitzend verbracht wird, ist der Bewegungsdrang der Schüler in der Pause sehr groß. Sie können Fußball, Basketball, Frisbee oder Badminton spielen und Seil springen.

Einige Schüler gründeten einen Schulsanitätsdienst. Dessen Aufgabe ist es, Unterstützung bei Erste-Hilfe-Maßnahmen in den Pausen und bei Schulveranstaltungen zu leisten. Berichte über Klassenfahrten, Skilager, Sprachreisen und Studienfahrten waren Teil der Broschüre. Gegenseitige Besuche fanden mit Schülern des Lycée Episcopal in Zillisheim (Elsass) statt. Einige Gymnasiasten besuchten Gastfamilien in Spanien. Ein individueller Schüleraustausch mit England und Frankreich ergänzte das Programm.

Außerschulische Partner


Die Kooperation mit außerschulischen Partnern für Betriebspraktika und berufsorientierte Informationsveranstaltungen wurde ebenfalls gepflegt, um die Schüler auf die Berufswelt vorzubereiten. Ohne Unterstützung der Lehrkräfte und der Schulverwaltung durch den Elternbeirat und die Schülermitverwaltung (SMV) wäre vieles nicht möglich gewesen. So fungierten beide Gremium erfolgreich als Ansprechpartner und als Vermittler.

HerkunftNeben den 364 Gymnasiasten, die in Sulzbach-Rosenberg wohnen, kommen noch weitere 335 Schüler dazu aus der Stadt Amberg (5), den Gemeinden Birgland (31), Edelsfeld (52), Etzelwang (23), Freihung (1), Gebenbach (6), Hahnbach (49), Hirschau (18), Hirschbach (3), Illschwang (25), Königstein (24), Kümmersbruck (1), Neukirchen (51), Pommelsbrunn (1) Poppenricht (19), Schnaittenbach (1), Vilseck (9) und Weigendorf (16). Insgesamt waren 377 männlich und 322 weiblich. (bt)
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