Autorin Alice Pantermüller im Sonderpädagogischen Förderzentrum zu Gast
Superhelden und Autogramme

Autorin Alice Pantermüller stellte den Schülern des SFZ "Superheldin" Karline Lund und die neueste Episode aus dem "Lotta-Leben" vor. Zum Besuch gehörte auch eine Autogrammstunde. Bild: aks

Wenn ein Jugendbuch "Superhelden" im Titel trägt und der Vater der Heldin "Elementor" heißt, ist die Neugier schon geweckt.

Der Spaß wird aber noch deutlich größer, wenn die Autorin Alice Pantermüller die weite Anreise aus dem Norden in Angriff nimmt, um verschiedenen Klassen des Sonderpädagogischen Förderzentrums zwei ihrer beliebten Werke persönlich vorzustellen.

So ein Lesungs-Erlebnis gibt es natürlich nicht umsonst und so begrüßte man neben Hauptperson Alice Pantermüller auch Buchhändler Ralf Volkert, der die Schul-Reihe "Lesen verleiht Flügel" initiiert und Raiffeisenbank-Vorstandsmitglied Udo Füssel, der die Finanzspritze im Gepäck hatte.

Frettchen eingeschleust


Danach hieß es Bühne frei für Karline Lund und ihre Abenteuer in "Superhelden fliegen geheim". Karline, Spross einer Superhelden-Familie, schlägt zunächst ein wenig aus der Art - ihr gehen die Superkräfte ab. Kaum hatten die Zuhörer jedoch ihrem Gast von den eigenen Superkraft-Wünschen berichtet, nahm die Geschichte Fahrt auf. Dank eines in die Schule eingeschleusten Frettchens entdeckt Karline ihr besonderes Talent, mit Tieren zu sprechen.

Was genau die Heldin mit dieser neuen Erfahrung anfängt, behielt die Autorin für sich und startete stattdessen eine erste Fragerunde, die mit Erkundigungen nach Fertigstellungsdauer, Lieblingswerk und Ideenquelle relativ strikt beim Thema blieb.

25 Bücher geschrieben


Da sich mittlerweile neun der insgesamt 25 Pantermüller-Bücher um das "Lotta-Leben" drehen, war eine Kostprobe aus dem aktuellen Band "Das reinste Katzentheater" Ehrensache. Darin hat Lotta nicht nur mit ihren "Blöd-Brüdern", sondern auch mit dem Verlust ihrer indischen Flöte zu kämpfen und dann tritt auch noch Cheyennes süßes Brüderchen Rocco nicht nur in das Leben der Freundin.

Was sich daraus noch alles ergibt, blieb einmal mehr das Geheimnis der Schöpferin. Dafür verriet sie noch allerlei über ihre eigene Familie und ihren Weg zur Schriftstellerei. Eine entscheidende Frage hatte sich Rektor Axel Malich für den Schluss aufgehoben: Woran erkenne man, dass Alice Pantermüller ihre Bücher tatsächlich selber geschrieben habe? Genau, an der lebhaften Gestik und Mimik, die ihre Lesung zur szenischen Erzählung machte.
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