Ballettschule Magic Shoes besteht 20 Jahre
Unmögliches möglich gemacht

Die ganze Truppe steht hinter ihr: Patricia Ederer wurde bei der Musical-Premiere von einer Ehrung für 20 Jahre engagierten Tanzunterricht überrascht. Bild: hfz
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
25.06.2016
102
0

Zwei wirklich grandiose Aufführungen im ACC und ein Jubiläum: Patricia Ederer feierte mit dem Tanz-Musical "Dreams" nicht nur einen Publikumserfolg, sondern erfuhr selbst auch große Anerkennung von ihrem Ensemble.

/Amberg. Anna-Maria Sperber, selbst Aktive in Ederers Tanzschule "Magic Shoes", blickte im ACC bei der Premiere kurz zurück auf 20 Jahre. Damals, in der Zeit, als die Scheidung von Prinz Charles und Lady Diana Schlagzeilen machte oder Boxer Henry Maske seinen Abschied nahm, habe sich Patricia Ederer ihren Traum vom eigenen Ballettstudio erfüllt.

"Im September 1996 fing alles ganz klein an, mit zwei Gruppen und ein paar Schülerinnen", erinnerte sich Anna-Maria Sperber. "Die Jüngsten von uns konnten mit ihren zarten drei Jahren gerade einmal laufen."

Start im kleinen Rahmen


Das erste Mal verzauberten sie das Publikum auf einer kleinen Bühne im Kettelerhaus in Sulzbach-Rosenberg mit ihren Choreographien. Von diesem Zeitpunkt an waren alle vor allem von einem überzeugt: Dass dies der Beginn von etwas ganz Besonderen war. Und so kam es auch: Mit den Jahren wuchsen nicht nur die Schülerinnen, sondern auch die Ballettschule. "Mittlerweile hast du eine starke Gemeinschaft mit ca. 260 Tanzbegeisterten im Alter von drei bis 55 Jahren hinter dir stehen, die zusammen mit dir deinen Traum von Tanz leben."

In den inzwischen 20 Jahren ihres erfolgreichen Bestehens habe die Tanzschule bereits sage und schreibe 13 Tanzaufführungen selbst auf die Beine gestellt. Dabei sei Patricia Ederer kein Tanzstil zu fern, keine Herausforderung zu groß, und es gebe keine Tanzvision, die sie nicht in die Realität umsetzen könne - "selbst das schier Unmögliche machst du möglich!"

Ob bezaubernde Modenschau oder historischer Tanz für die berühmten Knorr-von-Rosenroth-Festspiele oder eigenes Musical - sie habe alle Herausforderungen perfekt gemeistert.

Jeden einzeln gefördert


Das Ziel, die tänzerische Begabung in jedem Einzelnen bis zum Letzten zu fördern, das habe sie erreicht, bescheinigte Anna-Maria Sperber der Chefin. Sie sei eine Herzensfreundin, die zuhören könne bei Kummer und Sorgen, sie habe so eine kleine "Ballettfamilie" geschaffen.

"Wir, die hier alle im wahrsten Sinne des Wortes hinter dir stehen, lieben den Tanz - denn er befreit uns von der Schwere der Dinge!" Großer Applaus des Premierenpublikums belohnte dann die Chefin.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.