Bayernwerk schließt 2,3-Millionen-Projekt ab
Schotter drauf, Stromleitung fertig

Die Spezialfirma zieht den Schotter auf, und Illschwangs Bürgermeister Dieter Dehling, Revierförster Wolfgang Weißmann, Klaus Übler und Katja Lindner vom Bayernwerk (von links) überprüfen das genau. Bild: Gebhardt

Sulzbach-Rosenberg/Haar. Das Bayernwerk ist stolz: Eines der größten Vorhaben der letzten Jahre des Kundencenters Weiden neigt sich dem Ende zu. Zwischen Haar und dem Autobahnzubringer entsteht eine neue Oberfläche auf dem Waldweg - Schlusspunkt der zwei Jahre dauernden Verlegung einer 20-kV-Doppelkabelleitung vom Umspannwerk Rosenberg bis zum Schalthaus in Neukirchen. Eine Gesamtinvestition von rund 2,32 Millionen Euro.

Im April begannen an verschiedenen Stellen die Grabungen im Stadtgebiet, rund zwölf Kilometer Kabel insgesamt verschwanden im Untergrund. Bis Neukirchen sind es im Doppelstrang rund 33,4 Kilometer. Auf das Sulzbach-Rosenberger Stadtgebiet entfielen 12,6 Kilometer, auf den Staatsforst 6,5, auf Illschwanger Gebiet rund 4,2 und auf Neukirchen 10,5 Kilometer. Nimmt man jedoch alle verlegten Kabel zusammen, kommt man auf rund 100 Kilometer. Die riesigen Trommeln prägten lange den Dultplatz, wo das Zwischenlager eingerichtet war. 16,7 Kilometer Graben frästen die Spezialmaschinen bis zum Ziel.

Jetzt trafen sich die Beteiligten noch einmal zur Begutachtung des letzten Abschnittes: Zwischen Haar und der Staatsstraße bringt eine Spezialfirma derzeit eine Schotterschicht auf den Waldweg auf, unter dem sich jetzt die Stromtrasse befindet.

Netzbau-Leiterin Katja Lindner vom Bayernwerk dankte allen beteiligten Firmen, der Stadt Sulzbach-Rosenberg, der Gemeinde Neukirchen, Bürgermeister Dieter Dehling (Illschwang), ihren Projektanten Klaus Übler und Stefan Bergler, dem Forstbetrieb Schnaittenbach mit Revierförster Wolfgang Weißmann und Grundeigentümer Mathias Grünthaler aus Haar.

Die profilierte Schotteroberfläche brachte ein Spezialfahrzeug der Firma Anton Friedl auf - die Software für das Gerät hat übrigens die OTH in Amberg programmiert. Jetzt wird noch die überflüssige Freileitung Breitenbrunn-Haar mit 17 Masten auf 2,8 Kilometern abmontiert, dann herrscht wieder Ruhe im Forst.
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